SPIELBERICHTE / Ergebnisse


Staatsliga - Herren 4. Spieltag - Samstag, 18. Mai 2019-16 Uhr


Gruppe A



Spiel A7

1. ESV FRESING                     6

ESV KÖFLACH STADT           4

23:3, 11:11, 11:11, 22:0, 6:16=73:41

 

ZUM SPIELVERLAUF.

Wie schon vor einer Woche zeigten sich beide Mannschaften auch in Fresing von ihrer besten Seite. Ein Staatsliga-Spiel mit wenigen Fehlern auf beiden Seiten, die fast 100 Zuschauer zeigten sich von der Qualität des Spiels begeistert.

 

Sehr angenehm auch das Klima der Mannschaften untereinander, fast freundschaftlich und immer respektvoll im sportlichen Vergleichskampf - vorbildlich und nachahmenswert für alle Teams, für den Stocksport generell!

 

Die Fresinger nützten ihren Heimvorteil voll aus und punkteten bei kleinsten Fehlern der Gäste voll. Nach dem 23:3 im ersten Dg. kam dann in den folgenden beiden Spielen so richtig Freude auf - beide Spiele endeten 11:11 und brachten Spitzen-Stocksport vom Feinsten. Die Köflacher konnten wieder Edi Harg einsetzen, nach dem Verlust des vierten Durchganges war das Spiel vorzeitig entschieden - Spielstand 6:2 für Fresing, den letzten Durchgang holten sich die Köflacher - Endstand 6:4 für den 1. ESV Fresing, der damit den Gruppensieg anpeilt.

 

FAZIT.

Mit diesem Sieg sind die Fresinger fix im Viertelfinale, da das zweite Spiel mit 5:5 endete. In den verbleibenden zwei Runden, beide Spiele auswärts, reicht ein voller Punktegewinn zum Gruppensieg. Die Köflacher haben das erste Saisonziel Klassenerhalt so gut wie erreicht, es riecht fast nach einem Viertelfinale gegen Lokalrivalen Voitsberg (wenn Voitsberg die Gruppe D gewinnt und Köflach Stadt in Gruppe A Zweiter wird).

 

STIMMEN ZUM SPIEL:

 

Günther Schmidt, Sportlicher Leiter ESV Köflach Stadt und ASKÖ Landesfachwart: "Das war ein Spitzenspiel auf unglaublich hohem Niveau - die Fresinger sind uns, auch wenn wir verlieren, immer sympathisch und wir freuen uns auf jedes Spiel gegen Fresing, egal ob im Winter oder im Sommer."

 

Dr. Markus Wippel, Obmann 1. ESV Fresing:

"Eines der besten Spiele auf unserer Anlage war dieses Spiel heute gegen den ESV KÖFLACH STADT. Eine Mannschaft mit viel Sympathie, einfach eine Super-Truppe mit sportlich fairem Verhalten, egal ob sie gewinnen oder verlieren."

 


Foto: 1. ESV Fresing

 

 

 

 



Spiel A8

UEV FRANKING-GERETSBERG      5

EK Deurotherm FELDKIRCHEN      5

16:3, 13:13 (3:1) - 5:17,18:6, 0:22 = 52:61

 

Zum Spielverlauf

Den ersten Durchgang sicherten sich die Salzubrger mit 16:3, wobei Feldkirchen in der letzten Kehre das Spiel mit einer "7" verlor. Im zweiten Durchgang führten die Feldkirchner mit 13:8 vor der letzten Kehre und Franking konnte mit einer Fünf die Punkteteilung retten - Spielstand zur Paus 3:1 für Franking-Geretsberg. Im dritten Durchgang dominierten die Gäste (fünf der sechs Kehren wurden gewonnen) und der Gleichstand war wieder hergestellt. Die Salzburger gingen erneut in Führung, und im letzten Durchgang holte sich Feldkirchen mit einem eindrucksvollen 22:0 den ersten Matchpunkt in dieser Saison.

 

Fazit.

Ein verlorener Punkt für Franking und die allerletzte Chance für  EK Feldkirchen, vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Dazu brauchen die Kärntner vermutlich zwei Siege gegen Fresing und Köflach-Stadt. 

 

Foto: UEV Franking-Geretsberg



Gruppe B



Spiel B7

SSV ASKÖ WEIZ NORD         2

ESV JIMMY WIEN                   8

6:18, 16:8 (2:2) - 11:13,11:15, 8:16 = 52:70

 

ZUM SPIELVERLAUF.

Auch im zweiten Spiel vor 180 Zuschauern gab es für den Aufsteiger aus Weiz nicht viel zu holen. Mario Braunstein war wieder mit von der Partie, und auch der ESV Jimmy Wien in Standardaufstellung. Im ersten Durchgang setzten sich die Gäste durch, im zweiten Spiel konnte Weiz vier Kehren für sich entscheiden - Spielstand 2:2. Im dritten Durchgang war wohl der Siebener in Kehre 4 der Knackpunkt der ganzen Partie - Almbauer, Hobl, Czesniczewski und Solböck befeuerten die Partie mit guten Versuchen, und auch in Durchgang 4 war es die 4. Kehre, die mit einer Sieben für Jimmy Wien entschied. Im fünften Durchgang spielte Werner Hutter für Christian Almbauer - auch diese Punkte sicherten sich die Gäste zum 8:2-Endstand.

 

 

FAZIT.

Platz 1 bleibt weiterhin für die Wiener reserviert, wer den Sprung ins Viertelfinale noch schaffen wird, entscheidet sich erst - die SU St. Willibald hat beste Karten dafür. Im Abstiegskampf treffen sich in der letzten Runde Weiz und Lichtenberg. 


Spiel B8

ASVÖ SV LICHTENBERG               1

SU Guschlbauer ST. WILLIBALD   9

8:16, 11:11 (1:3) - 5:23, 3:17, 11:15 = 38:82

 

ZUM SPIELVERLAUF.

Eine klare Angelegenheit für die Gäste aus dem Innviertel. St. Willibald nützte die Fehler der Lichtenberger und ist jetzt mit 4 Punkten Tabellenzweiter.

 

FAZIT.

Lichtenberg und Weiz Nord werden sich im Abstiegsduell finden, für St. Willibald geht sich Platz 2 hinter Jimmy Wien aus - vielleicht schaffen es beide Teams im Viertelfinale, ins Final-Four zu kommen.

Foto Matthäus Leiner, Weiz Nord.

 

 




Gruppe C



Spiel C7

SU Sageder NATTERNBACH     6

RSU LEITERSDORF                    4

16:8, 23:3, 5:12, 13:11, 11:15 = 68:49

Schiri: Walter Ott,

 

ZUM SPIELVERLAUF

Die Natternbacher spielten von Beginn weg konzentriert und konnten die Fehler von Leitersdorf nützen - mit 16:8 und 23:3 fielen die Punktgewinne ordentlich aus. Die Leitersdorfer nahmen in der Pause eine Umstellung vor (Röck für Lewenhofer) - mit vier Dreiern machte sich dies bemerkbar. Mit 12:5 ging dieses Spiel an die Steirer. Ein Superwabbler von Daniel Rad entschied die Partie im vierten Durchgang - mit 13:11 durfte sich Natternbach über die ersten Punkte freuen. Dg. 5 wurde in der letzten Kehre entschieden - mit einer 7 holt sich Leitersdorf zwei wichtige Spielpunkte, die Niederlage ist aber nicht mehr zu verhindern.

 

FAZIT.

Ein kräftiges Lebenszeichen der Natternbacher. Die Oberösterreicher haben die ersten beiden Matchpunkte für die Tabelle - mit einem Heimsieg über Rottendorf könnte sich der Klassenerhalt ausgehen. Auf jeden Fall eine interessante Konstellation für die ausstehenden Spiele. Einzig Straßwalchen ist sicher Erster und darf sich für das Viertelfinale schon rüsten.

Foto vom Hinspiel in Leitersdorf.

 

 

 



Spiel C8

EV ROTTENDORF Seiwald        4

EV STRASSWALCHEN               6

3:19, 6:12 (0:4) - 20:8, 6:16, 16:6 = 51:61

 

Zum Spielverlauf

Bereits im 1. Durchgang zeigten die Salzburger auf und holten sich mit 19:5 die ersten Punkte in diesem Spiel. Bei den Rottendorfern gingen die Alarmglocken erst nach dem Verlust des zweiten Durchgangs an, nach dem 6:12 stand es bereits 0:4 für die Gäste aus Straßwalchen.

 

Nach der Pause erfolgte dann der zu erwartende Generalangriff der Kärntner, der von einer Neun in der 1. Kehre eröffnet wurde. Stranig & Co schafften den Anschluß mit 20:8 Punkten - Spielstand 2:4. Im vierten Durchgang verpatzten die Kärntner die Kehren 4-6 und das Spiel war für Straßwalchen gewonnen - 16:6 und 2:6 für die Salzburger. Im letzten Durchgang punkteten wieder die Rottendorfer - Endstand 4:6 für Straßwalchen.

 

FAZIT.

Was ist los mit Rottendorf in dieser Saison? Der Abgang von Alfons Marktl dürfte sich doch stark bemerkbar gemacht haben, auf jeden Fall müssen die Tiebelstädter langsam aber sicher aufpassen, nicht am letzten Platz zu landen. In den beiden letzten Partien haben sie es schon noch in ihrer Hand, dem Abstieg zu entrinnen - die Gefahr besteht aber doch. Eines steht fest - ein Urgestein der Staatsliga wird es erwischen - Leitersdorf, Rottendorf oder Natternbach?

 

Gratulation dem Aufsteiger EV Straßwalchen, der in dieser starken Gruppe noch immer ohne Punkteverlust die Tabelle anführt. 

Fotos von Franz Stranig, EV Rottendorf



Gruppe D



Spiel D7 (siehe Spiel der Runde)

ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg     6

ESV WEIERFING 1                                  4

23:3, 22:0 (4:0) - 8:20, 18:6, 3:17 = 72:46

 

120 Zuseher, Schiri: Franz Schalk, Josef Trattner

 

ZUM SPIELVERLAUF.

Ein klarer Sieg für den ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg. Die Weierfinger leisteten sich einen Fehlstart, gerieten rasch in Rückstand (0:4) und mußten im 4. Spiel eine vorzeitige Niederlage hinnehmen. Erst nach der Pause kamen die Weierfinger mit dem Rosentaler Asphalt zurecht.

 

FAZIT.

Noch ist nichts entschieden - vor allem Krottendorf hat die Gruppe mit dem Auswärtssieg in Angerberg noch angefeuert. Die Mannschaft mit dem besten Finish wird sich krönen - Voitsberg braucht noch einen Sieg, um sicher "durch" zu sein. Ausschauen tut es schon mal sehr gut...



EV ANGERBERG                               2

ESV GEBOL KROTTENDORF           8

3:21, 8:16 (0:4) - 6:16, 9:11, 21:5 = 47:69

 

ZUM SPIELVERLAUF.

Was für eine Vorstellung der Krottendorfer! Die jungen Oststeirer spielten von Beginn weg auf und holten sich die beiden ersten Dg. relativ klar mit 21:3 und 16:8 - Spielstand zur Pause 0:4. Auch im dritten Durchgang kam Angerberg nicht auf Touren, mit 16:6 war dieses Spiel bereits nach 3 Spielen entschieden. Dg. 4 war mit 11:9 umkämpft, im fünften Durchgang kamen dann auch die Tiroler zu ihren ersten Punkten.

 

FAZIT.

Wie angekündigt - das wird eine Hammergruppe. Der ESV Krottendorf "hüpft" auf Rang 2 und könnte sich mit einem starken Finish den Gruppensieg holen. Für Angerberg wird es auf jeden Fall eng.