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Staatsliga Herren: Herzschlagfinale bringt Entscheidung über Viertelfinale und Abstieg
Staatsliga Herren: Herzschlagfinale bringt Entscheidung über Viertelfinale und Abstieg
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Staatsliga Herren: Herzschlagfinale bringt Entscheidung über Viertelfinale und Abstieg

Staatsliga Herren: Herzschlagfinale bringt Entscheidung über Viertelfinale und Abstieg

Die Vorrunde der Stocksport-Staatsliga Herren ist beendet. Bis zur letzten Kehre des sechsten Spieltages wurde um den Einzug ins Viertelfinale, den Klassenerhalt und den Verbleib in der höchsten Spielklasse gekämpft. Besonders dramatisch verlief die Entscheidung in Gruppe D, wo Vizemeister SSV Union Wenigzell erst in letzter Sekunde den Sprung in die K.o.-Phase schaffte. Die Gruppensiege und das Heimrecht im Viertelfinale sicherten sich der GSC Liebenfels (A), EV Rottendorf/Seiwald (B), ESV Union Ladler Wang (C) und die SU Guschlbauer St. Willibald (D). Mit ESV Jimmy Wien, ESV Großfeistritz, EV Straßwalchen und ESV Zederhaus stehen zudem die vier Absteiger in die Bundesliga 1 fest. Bemerkenswert. Gleich drei Aufsteiger stehen im Viertelfinale.

20.06.2026
Gruppe A

Liebenfels vom Aufsteiger zum souveränen Gruppensieger – Weiz-Nord löst zweites Viertelfinaltticket

Der Der GSC Liebenfels stand bereits vor dem letzten Spieltag als Gruppensieger fest und konnte somit entspannt in die Begegnung gegen die RSU Leitersdorf gehen. Die Gastgeber hatten hingegen noch eine kleine Chance auf den Einzug ins Viertelfinale. Die Nervosität war Leitersdorf anzumerken, während Liebenfels, diesmal mit Wolfgang Suttnig im Aufgebot, konzentriert auftrat und rasch mit 4:0 in Führung ging. Nach der Pause konnten die Hausherren noch zwei Unentschieden erzwingen, dennoch stand der Sieg der Kärntner bereits nach vier Durchgängen fest.

Mit fünf Siegen und einem Unentschieden beendet Liebenfels die Vorrunde ungeschlagen und sichert sich als Aufsteiger souverän den Gruppensieg. Die Mannschaft untermauerte damit ihre Ambitionen auf den Einzug ins Final 4 und zählt weiterhin zu den Geheimfavoriten auf den Meistertitel.

Im Parallelspiel feierte der SSV ASKÖ Weiz-Nord vor heimischem Publikum gegen den bereits als Absteiger feststehenden ESV Jimmy Wien einen klaren 10:0-Erfolg. Damit sicherten sich die Steirer am Ende souverän den zweiten Tabellenplatz und das Ticket für das Viertelfinale. Die junge Mannschaft von Jimmy Wien zeigte zwar erneut ihr Potenzial, muss nach zwei Jahren in der höchsten Spielklasse jedoch den Gang in die Bundesliga 1 antreten.

Ergebnisse 6. Vorrunde

RSU Leitersdorf – GSC Liebenfels 2 : 8

SSV ASKÖ Weiz Nord ESV Jimmy Wien 10 : 0

Tabellenendstand: 1. GSC Liebenfels (11 Punkte), 2. SSV ASKÖ Weiz-Nord (7 Pkt), 3. RSU Leitersdorf (4 Pkt.), 4. ESV Jimmy Wien (2 Pkt)

Fotos SSV ASKÖ Weiz Nord Matthäus Leiner

Gruppe B

Rottendorf mit makelloser Bilanz zum Gruppensieg – Wolfgrub rettet sich mit unbändigem Kampfgeist

Der EV Rottendorf/Seiwald stand bereits vor der letzten Runde als Gruppensieger fest. Für den ESV Großfeistritz ging es in Kärnten hingegen noch um den Klassenerhalt. Mit einem Punkt Vorsprung auf den ESC Wolfgrub angereist, hätten die Steirer bereits mit einem Unentschieden den Verbleib in der Staatsliga fixieren können. Die Nervosität war den Gästen anzumerken. Nach einem knapp verlorenen ersten Durchgang legten die Kärntner, diesmal mit Siegfried Stranig anstelle von Günther Stranig im Aufgebot, nach und entschieden den zweiten Durchgang klar für sich. Danach lief bei Großfeistritz nichts mehr zusammen und Rottendorf machte bereits nach drei Durchgängen den Sieg perfekt. Am Ende stand ein souveräner 10:0-Erfolg und damit die makellose Bilanz von sechs Siegen aus sechs Spielen. Großfeistritz musste nun auf Schützenhilfe von Edla hoffen.

Fotos Rottendorf Verein

Im Parallelspiel entwickelte sich zwischen dem ESC Wolfgrub und der SU ESV Seiwald Edla ein wahrer Krimi. Die ersten beiden Durchgänge endeten jeweils unentschieden, ehe Edla den dritten Durchgang gewann und mit 4:2 in Führung ging. Wolfgrub stand damit mit dem Rücken zur Wand. Als die Salzburger über den Liveticker vom vorzeitigen Sieg Rottendorfs erfuhren, war klar: Nur ein Sieg würde den Klassenerhalt sichern.

Im vierten Durchgang gelang Wolfgrub bereits nach zwei Kehren die Vorentscheidung, womit es mit einem 4:4-Gleichstand in den entscheidenden letzten Durchgang ging. Dort mobilisierten die Salzburger nochmals alle Kräfte und zeigten unbändigen Kampfgeist. Mit einem 6:4-Erfolg sicherte sich Wolfgrub in letzter Sekunde den Verbleib in der höchsten Spielklasse.

Edla zog trotz der Niederlage als Gruppenzweiter hinter dem souveränen EV Rottendorf/Seiwald ins Viertelfinale ein. Für den ESV Großfeistritz hingegen endet die Staatsliga-Saison mit dem Abstieg in die Bundesliga 1.

Fotos Wolfgrub – Edla Verein

Ergebnisse 6. Vorrunde

EV Rottendorf/Seiwald – ESV Großfeistritz 10 : 0

ESC Wolfgrub – SU ESV Seiwald Edla 6 : 4

Tabellenendstand: 1. EV Rottendorf/Seiwald (12 Pkt), 2. SU ESV Seiwald Edla (5 Pkt.), 3. ESC Wolfgrub (4 Pkt.), 4. ESV Großfeistritz (3 Pkt)

Gruppe C

Wang schnappt sich noch den Gruppensieg 

Tal Leoben lag nach dem Heimsieg gegen Wang in der Tabelle einen Punkt vor Wang. Beide Mannschaften hatten das Viertelfinale bereits fixiert, wollten sich aber unbedingt den Gruppensieg sichern, um dem schweren Viertelfinalduell gegen den EV Rottendorf/Seiwald aus dem Weg zu gehen. Für den EV Straßwalchen hieß es in Wang hingegen „Alles oder nichts“, denn bei einer Niederlage wäre der Abstieg besiegelt.

Von Beginn an war zu erkennen, dass Wang den Sieg um jeden Preis wollte. Die Niederösterreicher traten hochkonzentriert auf und machten bereits nach drei Durchgängen alles klar. Am Ende stand ein klarer 10:0 Erfolg, mit dem Wang noch an Tal Leoben vorbeizog und sich den Gruppensieg sicherte. Für den EV Straßwalchen endete hingegen eine erfolgreiche Ära. Nach sieben Jahren in der höchsten Spielklasse – und dem größten Vereinserfolg mit dem Staatsmeistertitel 2021 müssen die Salzburger den Gang in die Bundesliga 1 antreten.

Im Parallelspiel entwickelte sich ein enges Spiel. Tal gewinnt Durchgang 1, danach 2 Unentschieden zum 4:2 für Tal Leoben. In Durchgang 4 schleichen sich kleine Fehler bei Tal Leoben ein, die die Krottendorfer zum 4:4 nutzen konnten. Im letzten Spiel riss der Faden bei Tal Leoben und es passierten einige Fehler, somit konnte Krottendorf die letzte Partie mit 6:4 für sich entscheiden.

Für die Taler eine bittere Niederlage, wartet nun im Viertelfinale auswärts Rottendorf.

Ergebnisse 6. Vorrunde

ESV Allmer Krottendorf – EV Ladler Tal Leoben 6 : 4

ESV Union Ladler Wang – EV Straßwalchen 10 : 0

Tabellenendstand: 1. ESV Union Ladler Wang (9 Pkt), 2. EV Ladler Tal Leoben (8 Pkt), 2. 3. ESV Allmer Krottendorf (5 Pkt), 4. EV Straßwalchen (2 Pkt)

 

Gruppe D 

Dramatik pur bis zum Ende – Voitsberg vergibt im letzten Durchgang den Viertelfinaleinzug, Wenigzell schlägt auf der letzten Kehre zu

Für Hochspannung bis zum Schluss sorgte die Gruppe D der Stocksport-Staatsliga. Vor der abschließenden Runde lag der ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer SU Guschlbauer St. Willibald auf Rang zwei. Punktgleich dahinter lauerte der SSV Union Wenigzell auf seine Chance.

Voitsberg schien mit Heimvorteil gegen den bereits als Absteiger feststehenden ESV Zederhaus die vermeintlich leichtere Aufgabe zu haben. Doch die Salzburger präsentierten sich nochmals kämpferisch und führten zur Pause überraschend mit 3:1. Nach der Pause fanden die Steirer besser ins Spiel zurück und alles schien auf Kurs Richtung Viertelfinale zu liegen. Mit einer 5:3-Führung ging Voitsberg in den entscheidenden letzten Durchgang. Doch Zederhaus bewies Moral, schaffte ein Break nach dem anderen und erkämpfte sich mit dem 5:5-Unentschieden noch den verdienten Ehrenpunkt. Gleichzeitig vergab Voitsberg damit im letzten Durchgang den direkten Einzug ins Viertelfinale und öffnete für Wenigzell überraschend die Tür zur K.o.-Phase.

Auch in Wenigzell entwickelte sich ein hochdramatisches Duell. Der Vizemeister empfing Tabellenführer SU Guschlbauer St. Willibald und lieferte sich mit den Oberösterreichern einen offenen Schlagabtausch. Nach vier Durchgängen stand es 4:4, ehe der fünfte und letzte Durchgang die Entscheidung bringen musste. Beim Stand von 3:3 vor der letzten Kehre zeigte St. Willibald Nerven, Wenigzell nutzte die sich bietende Chance, schrieb eine Drei und sicherte sich mit einem 6:4-Erfolg in letzter Sekunde doch noch das Viertelfinalticket.

Was lange Zeit nach einem Aufstieg für Voitsberg ausgesehen hatte, endete schließlich mit dem Happy End für Wenigzell. Gemeinsam mit Gruppensieger St. Willibald zieht der Vizemeister in die Runde der letzten Acht ein.

Patrick Maierhofer/Wengizell:

„Mit dem erkämpften Heimsieg und dem glücklichen Unentschieden in der Begegnung zwischen Voitsberg und Zederhaus ist der Einzug ins Viertelfinale Realität geworden. Unglaublich. Gratulation an St. Willibald zur souveränen Vorrunde.“

Hans Schopf/St. Willibald:

“Freudentag für St. Willibald! Österreichischer Meistertitel für die U16 und Viertelfinale daheim – besser hätte es nicht laufen können. Gratulation an Wenigzell zum Aufstieg ins Viertelfinale.”

Bemerkenswert: Für Alexander Schopf begann der erfolgreiche Tag bereits am Vormittag in Oberwart. Dort krönte er sich mit der U16 von St. Willibald zum Österreichischen Meister und gewann die Goldmedaille. Noch vor der Siegerehrung machte sich Schopf auf den Weg nach Wenigzell, wo er dann mit seiner Mannschaft den Gruppensieg und das Heimrecht im Viertelfinale fixierte.

Fotoservice:

Wenigzell – St. Willibald: https://www.flickr.com/photos/stocksportaustria/albums/72177720334286310

Fotograf: Herbert Pendl

Ergebnisse 6. Vorrunde

SSV Union Wenigzell  – SU Guschlbauer St. Willibald 6 : 4

ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg – ESV Zederhaus 5 : 5

Tabellenendstand: 1. SU Guschlbauer St. Willibald (8 Pkt 37:23), 2. SSV Union Wenigzell (8 Pkt 31:29), 3. ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg (7 Pkt 26:24), 3., 4. ESV Zederhaus (1Pkt)

Ab- und Aufsteiger

Absteiger: ESV Jimmy Wien 1, ESV Großfeistritz, EV Straßwalchen, ESV Zederhaus

Aufsteiger aus der Bundesliga 1 in die Staatsliga 2027: ASVÖ SV Lichtenberg (OÖ), ESV Kirchberg (ST), SU Schardenberg (OÖ), EV Angerberg 2 (T)  – Spielberichte über die Viertelfinal PlayOff Spiele der Bundesliga 1 auf unserer Homepage.

Viertelfinale am 27. Juni 

Die Viertelfinalspiele werden am Samstag, 27. Juni, ab 16.00 Uhr ausgetragen – alle vier steirischen Mannschaften ohne Heimrecht. Liebenfels und Rottendorf mit der Chance auf das Final 4 “Dahoam”.

 

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