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Lichtenberg gewinnt gegen St. Peter – vier Aufsteiger im Viertelfinale
Lichtenberg gewinnt gegen St. Peter – vier Aufsteiger im Viertelfinale
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Lichtenberg gewinnt gegen St. Peter – vier Aufsteiger im Viertelfinale

Vier Aufsteiger sorgen weiterhin für Furore in der Stocksport-Staatsliga Damen. Mit dem SV Hernstein (Gruppe D), dem EV Angerberg (Gruppe A), dem ASVÖ SV Lichtenberg (Gruppe B) und dem SSV ASKÖ Weiz-Nord (Gruppe C) fixierten bereits eine Runde vor Ende der Vorrunde vier Neulinge den Einzug ins Viertelfinal-Play-off. Der SV Hernstein konnte dabei sogar bereits den Gruppensieg sowie das Heimrecht für das Viertelfinale sichern.

07.06.2026

Für die Sensation der 5. Vorrunde sorgte der ASVÖ SV Lichtenberg, der Titelverteidiger SU Stocksport St. Peter vor heimischem Publikum mit 6:4 bezwang, den Oberösterreicherinnen damit die erste Staatsliga-Niederlage seit Juli 2024 zufügte und gleichzeitig den Viertelfinaleinzug perfekt machte. Trotz der Niederlage steht auch St. Peter bereits im Viertelfinale. Gleiches gilt für den ESV Neustift-Innermanzing, der nach einem 7:3-Auswärtssieg in Hausmannstätten als einziges Team der Liga weiterhin ungeschlagen ist. Die SG Pottschach-Eisbären Neunkirchen konnte mit einem 8:2-Auswärtssieg in Liebenfels ebenfalls vorzeitig das Viertelfinalticket lösen.

Damit sind bereits sieben der acht Viertelfinalplätze vergeben. Spannung verspricht die abschließende Vorrunde am 21. Juni insbesondere in Gruppe D. Dort kämpfen der ESV Wikotech Pichlingerhof Söding und der EK Deurotherm Feldkirchen im direkten Duell um das letzte noch offene Viertelfinalticket. Heimvorteil genießt dabei Söding.

Spielberichte

Gruppe A: 

Angerberg mit Heimsieg – gemeinsam mit Pottschach-Neunkirchen im Viertelfinale

Aufsteiger EV Angerberg steht in seiner ersten Staatsliga-Saison bereits im Viertelfinale. Mit einem 8:2-Heimsieg gegen die TSU Dimbach fixierten die Tirolerinnen schon eine Runde vor Ende der Vorrunde den sensationellen Einzug in die K.-o.-Phase.

Im Parallelspiel unterlag der GSC Liebenfels zuhause der SG Pottschach-Eisbären Neunkirchen klar mit 2:8. Der Klassenerhalt für die Kärntnerinnen ist dennoch gesichert. Die TSU Dimbach muss hingegen den Gang zurück in die Bundesliga antreten.

In der letzten Vorrunde kommt es nun zum direkten Duell zwischen der SG Pottschach-Eisbären Neunkirchen und dem EV Angerberg. Dabei geht es um den Gruppensieg und das Heimrecht im Viertelfinale.

Tabelle: 1. SG Pottschach-Eisbären Neunkirchen (8 Pkt), 2. EV Angerberg (8 Pkt), 3. GSC Liebenfels (4 Pkt), 4. TSU Dimbach (0 Pkt)

Gruppe B: 

Lichtenberg fügt St. Peter erste Staatsliga-Niederlage seit Juli 2024 zu

In Gruppe B kam es zum Oberösterreich-Derby – und zur großen Überraschung der Runde. Aufsteiger ASVÖ SV Lichtenberg fügte Titelverteidiger SU Stocksport St. Peter die erste Staatsliga-Niederlage seit dem Finale im Juli 2024 gegen Vornholz zu.

Die Partie begann nervös. Die ersten beiden Durchgänge endeten jeweils unentschieden. Nach der Pause reagierte St. Peter und brachte Daniela Glück für Elisabeth Ganser ins Spiel. Dennoch schlichen sich weiterhin ungewohnte Fehler ein.

Lichtenberg blieb konzentriert und gewann den dritten Durchgang mit 6:4. St. Peter konnte im vierten Abschnitt noch einmal zum 4:4 ausgleichen. Die Entscheidung fiel schließlich im fünften Durchgang auf der letzten Kehre: Ein Fehler von St. Peter besiegelte die Sensation. Das Team um Nationalspielerin Melissa Mühl setzte sich mit 6:4 durch und fixierte damit gleichzeitig den Einzug ins Viertelfinale. 

Im zweiten Gruppenspiel feierte der ESV Pischelsdorf mit einem 8:2-Heimsieg gegen den ESSV Lustenau einen wichtigen Erfolg im direkten Abstiegsduell.

St. Peter führt die Tabelle weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Lichtenberg an. Mit einem Heimsieg gegen Pischelsdorf in der letzten Runde dürfte den Titelverteidigerinnen der Gruppensieg kaum noch zu nehmen sein. Lichtenberg gastiert zum Abschluss beim ESSV Lustenau. Die Vorarlbergerinnen benötigen einen Sieg, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden.

Tabelle: 1. SU Stocksport St. Peter (8 Pkt), 2. ASVÖ SV Lichtenberg (7 Pkt), 3. ESV Pischelsdorf (3 Pkt), 4. ESSV Lustenau (2 Pkt)

Fotoservice:

Fotos Lichtenberg – St. Peter – Fotograf Fabian Bleier

https://www.flickr.com/photos/stocksportaustria/albums/72177720334051150

 

Gruppe C: 

Weiz-Nord folgt Neustift-Innermanzing ins Viertelfinale

Der SSV ASKÖ Weiz-Nord feierte bereits am Samstag einen souveränen 10:0-Heimsieg gegen die SU Niederwaldkirchen. Für die Steirerinnen war es bereits der zweite 10:0-Erfolg in Serie. Mit diesem Sieg qualifizierte sich Weiz-Nord als zweites Team der Gruppe für das Viertelfinale.

Gruppensieger ESV Neustift-Innermanzing stand bereits vor der Runde fest. Die Niederösterreicherinnen bestätigten ihre starke Form auch auswärts bei der ESV Union Hausmannstätten.

Die Gastgeberinnen standen unter Zugzwang, denn nur ein Sieg hätte die Chance auf das Viertelfinale gewahrt. Gegen den stark aufspielenden Vizemeister war jedoch nichts zu holen. Bereits nach drei Durchgängen war die Entscheidung gefallen. Neustift-Innermanzing gewann schließlich mit 7:3.

Hausmannstätten darf sich dennoch über den Klassenerhalt freuen. Die SU Niederwaldkirchen steht bereits eine Runde vor Schluss als Absteiger fest.

Tabelle: 1. ESV Neustift-Innermanzing (10 Pkt), 2. SSV ASKÖ Weiz-Nord (6 Pkt), 3. ESV Union Hausmannstätten (3 Pkt), 4. SU Niederwaldkirchen (1 Pkt)

Gruppe D: 

Hernstein fixiert mit Sieg gegen Söding Gruppensieg und Heimrecht im Viertelfinale

Die Begegnung SV Hernstein gegen Söding wurde bereits am Samstag ausgetragen. Die Niederösterreicherinnen rund um Teamspielerin Sophie Schmutzer setzten ihren Erfolgslauf eindrucksvoll fort. 

Nachdem Hernstein bereits das Hinspiel in Söding mit 8:2 für sich entscheiden konnte, ließ der Aufsteiger auch vor heimischem Publikum nichts anbrennen. Die Gäste aus der Steiermark konnten lediglich den zweiten Durchgang für sich entscheiden. Mit diesem Sieg fixiert der SV Hernstein bereits eine Runde vor Ende der Gruppenphase den Gruppensieg in Gruppe D und sichert sich damit in seiner Premierensaison in der Staatsliga das Heimrecht für das Viertelfinale. 

Dadurch bot sich dem EK Deurotherm Feldkirchen am Sonntag die Chance, punktemäßig zu Söding aufzuschließen. Die Kärntnerinnen nutzten diese eindrucksvoll und fertigten den ESV Weierfing mit 10:0 ab. Bereits der erste Durchgang endete mit einer Machtdemonstration von 13:0. Dank dieses klaren Erfolges überholte Feldkirchen Söding aufgrund der besseren Spiel- und Stockpunkte sogar in der Tabelle.

Damit kommt es in der letzten Vorrunde zum Showdown und zum direkten Duell um den zweiten Viertelfinalplatz. Söding genießt dabei Heimvorteil. Der ESV Weierfing steht bereits als Absteiger fest und trifft im letzten Gruppenspiel zu Hause auf Hernstein.

Tabelle: 1. SV Hernstein (9 Pkt), 2. EK Deurotherm Feldkirchen (5 Punkte), 3. ESV Wikotech Pichlingerhof Söding (5 Pkt), 4. ESV Weierfing (1 Pkt)

Alle Tabellenstände: https://www.stocksport-austria.at/liga/staatsliga-damen-2026/

Die sechste und letzte Vorrunde findet am 21. Juni um 10:00 Uhr statt.

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