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Start der Rückrunde in der Stocksport Staatsliga der Herren
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Start der Rückrunde in der Stocksport Staatsliga der Herren

Mit der 4. Vorrunde wurde am Samstag die Rückrunde der Stocksport Staatsliga der Herren eingeläutet. Während der GSC Liebenfels in Gruppe A seine Tabellenführung verteidigte, konnten sich der ESV Union Ladler Wang und der EV Ladler Tal Leoben in Gruppe C mit weiteren Siegen etwas vom Verfolgerfeld absetzen. In beiden Gruppen kommt es in der kommenden Runde zu direkten Duellen um die Tabellenführung. Der EV Rottendorf/Seiwald und die SU Guschlbauer St. Willibald bleiben weiterhin die dominierenden Mannschaften ihrer Gruppen.

30.05.2026

Ergebnisse 4. Vorrunde Stocksport Staatsliga Herren

Gruppe A: Liebenfels behauptet die Spitze – Weiz-Nord auf Rang zwei

Der SSV ASKÖ Weiz-Nord konnte auch das Rückspiel gegen die RSU Leitersdorf mit 6:4 für sich entscheiden. Mit dem Heimsieg ziehen die Weizer an Leitersdorf vorbei und verbessern sich auf den zweiten Tabellenplatz.

Tabellenführer GSC Liebenfels setzte sich auswärts beim ESV Jimmy Wien mit 6:4 durch. Nach dem klaren 10:0-Heimsieg im Hinspiel mussten die Kärntner diesmal bis zum letzten Durchgang kämpfen, ehe der Erfolg feststand. Damit kommt es am 6. Juni in Liebenfels zum direkten Duell gegen Weiz-Nord um die Tabellenführung. Das zweite Gruppenspiel der 5. Vorrunde wurde bereits am 9. Mai ausgetragen und endete mit einem 8:2-Auswärtssieg der RSU Leitersdorf.

Tabelle: 1. GSC Liebenfels (7 Punkte), 2. SSV ASKÖ Weiz-Nord (5 Pkt), 3. RSU Leitersdorf (4 Pkt.), 4. ESV Jimmy Wien (2 Pkt). Jimmy- Wien und Leitersdorf mit einem Spiel mehr

Gruppe B: Rottendorf weiterhin dominierend – Großfeistritz wahrt die Chance auf den Klassenerhalt

Gruppe B wird weiterhin vom EV Rottendorf/Seiwald dominiert. Nach dem 10:0-Auswärtserfolg in der letzten Runde ließen die Kärntner auch im Rückspiel gegen den ESC Wolfgrub nichts anbrennen und feierten einen souveränen 9:1-Heimsieg. Damit fixierte Rottendorf bereits vorzeitig den Einzug ins Viertelfinal-Play-off.

Für Hochspannung sorgte das Steirerderby zwischen dem ESV Großfeistritz und der SU ESV Seiwald Edla. Nach drei Niederlagen stand Großfeistritz bereits unter Druck und musste punkten, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Das Spiel hielt, was es versprach: Die Durchgänge eins und vier endeten unentschieden, nach vier Durchgängen stand es 4:4.

Auch im entscheidenden fünften Durchgang blieb es spannend. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem gerechten 5:5-Unentschieden bei denkbar knappen Stockpunkten von 20:21. Edla bleibt damit auf Platz zwei, während Großfeistritz weiterhin Schlusslicht ist, aber nur noch einen Punkt hinter Wolfgrub liegt.

Markus Schwarzbauer (Großfeistritz):
„Es war das beste Spiel dieser Saison. Beide Mannschaften machten kaum Fehler und das Unentschieden ist, ob nach Punkten oder Fehler gerechnet, absolut gerecht.“

Florian Dokter (Edla):
„Heute hatte jeder die Chance das Spiel zu gewinnen. Das Unentschieden ist für beide Teams absolut gerecht und das Spiel war großartig anzusehen.“

Tabelle: 1. EV Rottendorf/Seiwald (8 Pkt), 2. SU ESV Seiwald Edla (5 Pkt.), 3. ESC Wolfgrub (2 Pkt.), 4. ESV Großfeistritz (1 Pkt)

Gruppe C: Wang und Tal Leoben setzen sich ab – Straßwalchen vor dem Abstieg

Beim ESV Union Ladler Wang kehrte Markus Karl nach kurzer Verletzungspause wieder ins Team zurück. Wie bereits im Hinspiel verlangte der ESV Allmer Krottendorf den Niederösterreichern alles ab. Nach einem klar gewonnenen ersten Durchgang folgten zwei Unentschieden. Die entscheidenden Durchgänge vier und fünf gewann Wang jeweils knapp mit 4:3 und fixierte damit den 8:2-Gesamterfolg.

Der EV Ladler Tal Leoben feierte beim EV Straßwalchen einen klaren 10:0-Auswärtssieg und baute den Vorsprung auf Krottendorf auf drei Punkte aus. Die Salzburger warten weiterhin auf die ersten Punkte und stehen bereits mit dem Rücken zur Wand.

In der kommenden Runde kommt es zum direkten Spitzenspiel zwischen Tal Leoben und Wang. Straßwalchen muss gegen Krottendorf unbedingt voll punkten, um sich zumindest noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu erhalten.

Tabelle: 1. ESV Union Ladler Wang (7 Pkt), 2. EV Ladler Tal Leoben (6 Pkt), 3. ESV Allmer Krottendorf (3 Pkt), 4. EV Straßwalchchen (0 Pkt) 

Gruppe D: St. Willibald weiter souverän – Wenigzell revanchiert sich erfolgreich

Die SU Guschlbauer St. Willibald bleibt auch nach der vierten Vorrunde ohne Punkteverlust. Mit einem klaren 10:0-Heimsieg gegen den ESV Zederhaus verteidigten die Oberösterreicher ihre weiße Weste und die Tabellenführung. Alexander Schopf stand dieses Mal nicht zur Verfügung – stattdessen feierte der junge Sebastian Berger sein Staatsliga-Debüt und schlug sich dabei ganz hervorragend. Zederhaus wartet weiterhin auf die ersten Punkte.

Vizemeister SSV Union Wenigzell gelang die Revanche für die Auswärtsniederlage im Hinspiel gegen den ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg. Mit einem  8:2-Heimsieg brachte sich Wenigzell wieder retour Richtung Play-offs.

St. Willibald empfängt bereits am Donnerstag 4. Juni Voitsberg zu Hause. Zederhaus mit seinem letzten Heimspiel gegen Wenigzell.

Tabelle: 1. SU Guschlbauer St. Willibald (8 Pkt), 2. ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg (4 Pkt), 3. SSV Union Wenigzell (4 Pkt), 4. ESV Zederhaus (0 Pkt)

Fotos vom Spiel St. Willibald – Zederhaus von Fabian Bleier: https://www.flickr.com/photos/stocksportaustria/albums/72177720333929320/

Ausblick

Bereits am 6. Juni 2026 steht die 5. Vorrunde der Stocksport Staatsliga Herren auf dem Programm. Besonders im Fokus stehen die Spitzenspiele zwischen dem GSC Liebenfels und dem SSV ASKÖ Weiz-Nord sowie dem ESV Union Ladler Wang und dem EV Ladler Tal Leoben.

Die jeweils zwei besten Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinal-Play-off. Die Tabellenletzten steigen in die Bundesliga 1 ab.

Das Final 4 der Stocksport Staatsliga Herren findet am 11. und 12. Juli 2026 in Eberstein (Kärnten) statt. Der Kartenvorverkauf startet in Kürze. 

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