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Tal Leoben schlägt Wang – Liebenfels und Rottendorf vorzeitig Gruppensieger
Tal Leoben schlägt Wang – Liebenfels und Rottendorf vorzeitig Gruppensieger
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Tal Leoben schlägt Wang – Liebenfels und Rottendorf vorzeitig Gruppensieger
Tal Leoben schlägt Wang – Liebenfels und Rottendorf vorzeitig Gruppensieger

Tal Leoben schlägt Wang – Liebenfels und Rottendorf vorzeitig Gruppensieger

Die 5. Vorrunde der Stocksport Staatsliga Herren 2026 brachte die ersten Vorentscheidungen. Der GSC Liebenfels (Gruppe A) und der EV Rottendorf/Seiwald (Gruppe B) sicherten sich vorzeitig den Gruppensieg und damit auch das Heimrecht für das Viertelfinale. Für das Highlight der Runde sorgte der EV Ladler Tal Leoben, der im Spitzenspiel der Gruppe C den ESV Union Ladler Wang mit 6:4 bezwang und damit die beeindruckende Staatsliga-Erfolgsserie der Niederösterreicher beendete. Beide Mannschaften stehen bereits vor der letzten Vorrunde als Viertelfinalisten fest.

06.06.2026

Weiterhin völlig offen präsentiert sich die Situation in Gruppe D. Nach dem 6:4-Auswärtssieg des ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg beim Tabellenführer SU Guschlbauer St. Willibald und dem Auswärtssieg von SSV Union Wenigzell kämpfen drei Mannschaften um den Einzug ins Viertelfinale bzw. um das begehrte Heimrecht. Edla nach hartem Kampf gegen Rottendorf nach wie vor auf Platz 2 in Gruppe B und Kurs Viertelfinale.

Im Kampf gegen den Abstieg ist in der in der Gruppe B der ESV Großfeistritz mit einem 6:4 Zittersieg gegen Wolfgrub wieder im Rennen um den Klassenerhalt. Der EV Straßwalchen schreibt um ersten Mal gegen den ESV Allmer Krottendorf mit einem 6:4 Heimsieg an.

Spielberichte STAATSLIGA HERREN 5. Vorrunde

Gruppe A:  

Liebenfels fixiert Gruppensieg und Heimrecht im Viertelfinale

GSC Liebenfels – SSV ASKÖ Weiz Nord 6 : 4

Im Spitzenspiel der Gruppe A um die Tabellenführung feierte der GSC Liebenfels einen klaren 8:2 Heimsieg gegen den SSV ASKÖ Weiz-Nord und fixierte damit vorzeitig den Gruppensieg. Die Gäste aus der Steiermark fanden von Beginn an nicht zu ihrem Spiel, während sich die Kärntner von der ersten Kehre an hochkonzentriert präsentierten. Bereits zur Pause stand es 4:0 für Liebenfels. Nach der Pause reagierte Weiz-Nord mit einem Wechsel und brachte Gerhard Hatzl für Adolf Almer ins Spiel. Die Liebenfelser blieben am Drücker und nach 3 Durchgängen war die Partie entschieden. Mit diesem Sieg fixierte der GSC Liebenfels nicht nur den Gruppensieg, sondern auch das wichtige Heimrecht für das Viertelfinale, in dem der Zweitplatzierte der Gruppe D wartet. 

Der SSV ASKÖ Weiz-Nord bleibt trotz der Niederlage auf Rang zwei und liegt vor der abschließenden Runde einen Punkt vor Verfolger Leitersdorf.

Das zweite Gruppenspiel der 5. Vorrunde fand bereits am 9. Mai statt. RSU Leitersdorf holte dabei einen 8:2 Auswärtssieg bei Jimmy Wien.Im letzten Vorrundenspiel empfängt Leitersdorf zu Hause Liebenfels. Weiz-Nord trifft zu Hause auf Jimmy Wien. 

Tabelle: 1. GSC Liebenfels (9 Punkte), 2. SSV ASKÖ Weiz-Nord (5 Pkt), 3. RSU Leitersdorf (4 Pkt.), 4. ESV Jimmy Wien (2 Pkt)

Fotos vom Spiel von Herbert Pendl: https://www.flickr.com/photos/stocksportaustria/albums/72177720334078899

 

Gruppe B:  

Rottendorf sichert sich den Gruppensieg – Großfeistritz wahrt mit Zittersieg die Chance auf den Klassenerhalt

SU ESV Seiwald Edla – EV Rottendorf/Seiwald 4 : 6 

Rund 200 Zuschauer sorgten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Stocksporthalle in Edla für eine tolle Kulisse beim Spitzenspiel der Gruppe B. Die favorisierten Gäste aus Kärnten erwartete dabei das prognostizierte schwere Auswärtsspiel.

Rottendorf erwischte den besseren Start und entschied den ersten Durchgang für sich. Die Gastgeber aus Edla fanden jedoch rasch die passende Antwort und stellten mit dem Gewinn des zweiten Durchgangs den 2:2-Pausenstand her.

Nach der Pause übernahm Edla zunächst das Kommando. Mit einem klaren Durchgangserfolg gingen die Steirer mit 4:2 in Führung. Doch Rottendorf bewies einmal mehr seine große Routine und enorme Kampfkraft. Mit einem 7:1-Durchgangssieg gelang der Ausgleich zum 4:4. Im alles entscheidenden Durchgang gehen die Kärntner mit 4:0 nach zwei Kehren in Führung – Edla kämpft sich nochmals zum 3:4 heran, ehe in der vorletzten Kehre die Rottendorfer nochmals zuschlagen und am Ende den 6:4 Auswärtssieg fixieren. Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel bleibt Rottendorf als einziges Team der Staatsliga ohne Punkteverlust und sichert sich vorzeitig den Gruppensieg sowie das Heimrecht für das Viertelfinale. Dort wartet entweder Wang oder Tal Leoben als Gegner.

ESV Großfeistritz  – ESC Wolfgrub 6 : 4 

Die Ausgangslage für Großfeistritz war klar: Nur ein Sieg würde die Chancen auf den Klassenerhalt am Leben erhalten. Entsprechend nervenaufreibend entwickelte sich die Begegnung vor heimischem Publikum in Großfeistritz.

Wolfgrub entschied den ersten Durchgang für sich, ehe die Gastgeber im zweiten Durchgang zum 2:2 ausgleichen konnten. Auch der dritte Durchgang ging wieder an die Salzburger, die damit erneut vorlegten. Im vierten Durchgang schien Wolfgrub bereits auf Kurs Richtung Auswärtssieg. Die Gäste gingen früh in Führung, machten jedoch in der entscheidenden Phase durch einige Fehler die Tür für Großfeistritz wieder auf. Die Steirer nutzten diese Chance konsequent und stellten auf 4:4. Im letzten Durchgang lagen bei den Wolgruber etwas die Nerven blank und Großfeistritz kann das Spiel noch mit 6:4 für sich entscheiden.

Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel: Rottendorf Gruppensieger, Edla hält bei 5 Punkten, gefolgt von Großfeistritz mit 3 Punkten und Wolfgrub mit 2 Punkten. In der letzten Runde empfängt Wolgrub Edla zu Hause. Rottendorf trifft zu Hause auf Großfeistritz.

Tabelle: 1. EV Rottendorf/Seiwald (10 Pkt), 2. SU ESV Seiwald Edla (5 Pkt.), 3. ESV Großfeistritz (3 Pkt), 4. ESC Wolfgrub (2 Pkt.)

Gruppe C: 

Tal Leoben fügt zu Hause Wang 8:2 Niederlage zu – EV Straßwalchen wahrt mit Heimsieg gegen Krottendorf die Chance auf den Klassenerhalt – Tal Leoben und Wang im Viertelfinale

EV Ladler Tal Leoben – ESV Union Ladler Wang 6 : 4

Spitzenspiel in Tal Leoben: Im Duell um die Tabellenführung der Gruppe C standen sich mit Tal Leoben und Wang zwei der stärksten Teams der Staatsliga gegenüber. Die Anspannung war auf beiden Seiten deutlich spürbar.

Die Gäste aus Wang erwischten den besseren Start und entschieden den ersten Durchgang knapp mit 5:4 für sich. Tal Leoben fand jedoch rasch die passende Antwort und glich mit einem 5:3 im zweiten Durchgang zum 2:2-Pausenstand aus. Ein Knackpunkt im Spiel der Wanger.

Nach der Pause präsentierten sich die Gastgeber in bestechender Form. Mit einer nahezu fehlerfreien Leistung und Treffer um Treffer setzte sich Tal Leoben im dritten Durchgang klar mit 6:2 durch und übernahm erstmals die Führung. Auch im vierten Durchgang entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. Wang lag vor der letzten Kehre noch mit 3:2 voran, doch die Leobener bewiesen Nervenstärke und fixierten mit einer Zwei in der Schlusskehre den vorzeitigen Heimsieg. Wang gibt sich im letzten Durchgang nicht auf und kann noch auf 6:4 stellen. 

Damit gelang Tal Leoben eindrucksvoll die Revanche für die 1:9-Auswärtsniederlage im Hinspiel und übernimmt mit diesem Sieg die Tabellenführung in der Gruppe A einen Punkt vor Wang. Für Wang bedeutete die Niederlage zugleich das Ende einer langen Erfolgsserie in der Staatsliga. Durch die gleichzeitige Niederlage von Krottendorf im Parallelspiel stehen jedoch beide Mannschaften bereits vorzeitig als Viertelfinalisten fest.

Stimmen zum Spiel

Michael Brantner (Tal Leoben) :

„Tolles Spiel unserer Mannschaft! Man of the match war Pötscher Manfred mit einer fehlerfreien Leistung! Das war ausschlaggebend!“
Patrick Solböck (Wang) :
„Gutes Match! Spielentscheidend war das 2. Spiel, wo wir die Chance nicht genutzt haben! Gratulation an Tal Leoben!“

EV Straßwalchen – ESV Allmer Krottendorf 6 : 4

Der EV Straßwalchen der bisher ohne Punkt blieb in seinem letzten Heimspiel – mit einem Heimsieg gegen Krottendorf bleibt noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Krottendorf kann den ersten DG knapp für sich entscheiden. Im zweiten DG kann Werner Baumgartner mit einem Spitzenschuss die Salzburger nochmals ins Spiel. DG einer fehlerfreie Leistung von Straßwalchen zur 4:2 Führung. Die Salzburger werden selbstbewußter und stärker, Krottendorf mit leichten Fehlern – Straßwalchen gewinnt auch Durchgang 4 und damit die vorzeitige Vorentscheidung. Im letzten Durchgang ist bei den Salzburgern die Puste raus – Endstand 6:4 für den EV Straßwalchen.

Damit ist in der Gruppe die Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale gefallen. 

Im letzten Gruppenspiel in zwei Wochen fallen die Entscheidungen über Gruppensieg und Klassenerhalt. Krottendorf empfängt Tal Leoben. Wang zu Hause Straßwalchen. 

Stimmen zum Spiel

Werner Baumgartner (Straßwalchen): 

“Ich freue mich unglaublich über die ersten 2 Punkte der Saison. Der erste und letzte Durchgang waren nicht ganz so gut, aber am Ende zählt der Sieg und ein versöhnlicher Abschied für diese Staatsliga Saison von unseren treuen Fans.”

Martin Schwarzl (Krottendorf): 

“War haben stark begonnen. Haben dann Durchgang 2 mit einen Fehlschuss verloren. Nach der Pause riss der Faden bei uns komplett und die Heimmannschaft hat den Sack zugemacht.”

Tabelle: 1. EV Ladler Tal Leoben (8 Pkt), 2. ESV Union Ladler Wang (7 Pkt), 3. ESV Allmer Krottendorf (3 Pkt), 4. EV Straßwalchen (2 Pkt) 

Gruppe D: 

Voitsberg dreht 0:4-Rückstand in St. Willibald – Wenigzell siegt in Zederhaus  – Hochspannung vor letztem Gruppenspiel

SU Guschlbauer St. Willibald – ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg 4 : 6  

Das Spiel St. Willibald gegen Voitsberg wurde bereits am Donnerstag ausgetragen. Nach zwei Durchgängen sah alles nach einem Sieg der SU Guschlbauer St. Willibald aus. Die Oberösterreicher führten vor 200 Zuschauern mit 4:0 und lagen auch im dritten Durchgang nach drei Kehren bereits mit 3:0 voran. Das vorzeitige fixieren des Heimrechts im Viertelfinale lag vor ihren Augen. Der ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg konnte den dritten Durchgang jedoch noch mit 5:3 für sich entscheiden und damit den Anschluss herstellen. Im vierten Durchgang blieb die Partie bis zur letzten Kehre ausgeglichen, ehe den Steirern eine 3 zum 4:4-Ausgleich gelang.

Der fünfte Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für die routinierten Gäste aus Voitsberg, die damit einen ganz wichtigen 6:4 Auswärtssieg feiern konnten.

Stimmen zum Spiel

 Hans Schopf (St. Willibald):

„Leider haben wir nach der Pause ein paar blöde Fehler gemacht und den Sack nicht zumachen können. Wir haben trotzdem noch eine sehr gute Ausgangsposition und möchten mit einer guten Leistung in Wenigzell das Heimrecht für das Viertelfinale fixieren. Gratulation an Voitsberg zum Sieg!“

 Heimo Ofner (Voitsberg):

„Nach einer schwachen Startphase mussten wir gezwungenermaßen einen Spielerwechsel durchführen. Dank einer sehr starken Mannschaftsleistung konnten wir das Spiel noch drehen. Jeder weiß, wie schwer es ist, in St. Willibald einen Rückstand aufzuholen. Danke auch an die Zuschauer und die Mannschaft von St. Willibald für das faire Verhalten.“ 

ESV Zederhaus – SSV Union Wenigzell 4 : 6

Der SSV Union Wenigzell stand nach dem Voitsberger Auswärtssieg unter Zugzwang und benötigte ebenfalls einen Erfolg, um die Chancen auf das Viertelfinale zu wahren. Zederhaus erwischte den besseren Start und entschied den ersten Durchgang knapp mit 4:3 für sich. Wenigzell antwortete jedoch postwendend und stellte mit dem Gewinn des zweiten Durchgangs den 2:2-Pausenstand her.

In Durchgang 4 fällt auf der vorletzten Kehre mit einer 4 für Wenigzell die Entscheidung zum 4:2 für die Steirer. Zederhaus schlug zwar eindrucksvoll zurück und dominierte den vierten Durchgang mit 7:0 zum 4:4-Ausgleich, doch im entscheidenden fünften Durchgang unterliegen die Heimischen mit 11:0.  Für Zederhaus bedeutet die Niederlage im letzten Heimspiel gleichzeitig den vorzeitigen Wiederabstieg in die Bundesliga 1. Wenigzell hingegen schließt mit nun sechs Punkten zu Voitsberg auf und hält die Chancen auf das Viertelfinale weiter offen.

Hochspannung vor der letzten Runde

Damit Hochspannung im letzten Gruppenspiel. Voitsberg liegt vor dem letzten Gruppenspiel gegen Zederhaus zu Hause mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer St. Willibald auf Rang zwei. Wenigzell punktgleich mit Voitsberg auf Platz 3. Wenigzell trifft zu Hause auf St. Willibald. 

Tabelle: 1. SU Guschlbauer St. Willibald (8 Pkt 33:17), 2. ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg (6 Pkt 26:24), 3. SSV Union Wenigzell (6 Pkt 25:25), 4. ESV Zederhaus (0 Pkt)

Alle Tabellen:

https://www.stocksport-austria.at/liga/staatsliga-herren-2026/

LLetzte Vorrunde 20. Juni 16:00 Uhr

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