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Runde 4 - Gruppe B Monitor ansicht

Liveticker Staatsliga Herren 2026

Beginn: 30.05.2026 16:00 Uhr,
Spielort: Zwöllmoar Votls Stocksporthalle,
Anzahl Zuschauer: 120
5
-
5
Heim
ESV Großfeistritz
Nr. Eingesetzte Spieler Pass-Nr.
1 Jürgen Türk AT801824
2 Harald Bergmann AT801784
3 Florian Penz AT801806
4 Markus Schwarzbauer AT801821
5 Jürgen Bergmann AT801785
Auswärts
SU ESV Seiwald Edla
Nr. Eingesetzte Spieler Pass-Nr.
1 Thomas Rübenbauer AT806014
2 Bernhard Rübenbauer AT806010
3 Marcel Knaller AT805921
4 Philipp Hermann AT800047
5

Durchgang 1

-
1
-
2
1
-
1
-
-
1
2
-
4
4
Punkte
1
1
Durchgangsbeschreibung
Herzlich Willkommen aus dem Murtal, wo es für die Gäste vom ESV Edla um ein vorzeitiges Viertelfinalticket und für den ESV Großfeistritz um nicht weniger als einen letzten Strohhalm geht um in der höchsten Spielklasse zu verbleiben. Es hängt jetzt schon eine Massive Anspannung in der Luft. Die Gäste aus der Oststeiermark starten mit der gewohnt erfolgreichen Aufstellung an den Start, während die heimischen die Moarposition alt-neu mit Harald Bergmann besetzen. Die Position des 2. Stockschützen wird heute Jürgen Türk übernehmen, während für Obmann Jürgen "Sput" Bergmann vorerst nur die Ersatzbank bleibt.
In Kehre 1 versuchen sich die Feistritzer an einem dezentralem Spielaufbau links. Nach 3 top Stockschüssen hintereinander, stellt sich die erste schwere Aufgabe für den Mannschaftsführer der Heimischen, der Randstock wird aber souverän gedrückt. Ein Ansteller der Gäste verlangt auch Flo Penz alles ab, doch auch er meistert diese Aufgabe mit Rot perfekt. Trotz zweier Zauberschüsse bleibt Edla Fehlerfrei und schreibt die "normale" 1 an.
Kehre 2 verläuft da schon deutlich fehlerreicher. Leider passieren die aber erstmal nur den Murtalern, 2 mal wird in dieser Kehre ein relativ zentral liegender Gegnerstock gefehlt, was naturgemäß zu einer 2 für Edla führt.
Schon früh im Spiel packt das Heimteam die "Geheimwaffe" kurzer Anschuss aus. Der erste Stock kurz vor dem 2er Ring wird von den Gästen wahrscheinlich etwas zu gerade getroffen, wodurch sich Flo Penz eine Wappelchance bietet. Er schafft es zwar sich halb zu verstecken, doch der Stockschuss von Edla ist zu präzise und bewirkt somit die zweifache Bestlage. Auch die heimischen treffen nun die Stöcke wie sie sie haben wollen, und nach einem Aufschlager der Gäste haben plötzlich die Feistritzer 2 Stöcke im Feld. So gestaltet sich der letzte Schuss für Philipp Hermann schwierig. Er trifft den nähesten Stock zur Daube zwar perfekt, verrückt aber die Daube mit und beschert somit den Feistritzern die erste Schreibe.
Die 4. Kehre ist wieder weniger kreativ aufgebaut. Edla eröffnet das Spiel zentral, dort wird so lange getroffen, bis das Spiel weit genug für ein Maß der Feistritzer ist. so schafft man es die Nachschuss 1 sicher nach Hause zu spielen.
In Kehre 5 versucht man es mit einem Risikoanschuss an den rechten Strich, welcher bei den Gästen, wenn schon keinen Fehlschuss, zumindest einen Aufhänger verursacht. Somit ist das Heimteam immer zweiter und man zwingt die Gäste in ein simples Ringmaß. Auch dieser Stock wird souverän entfernt wodurch die 3fache Bestlage Grossfeistritz gehört. Auch davon lassen sich die starken Oststeirer nicht beirren und treffen den nähesten Stock kerzengerade. Es scheint aktuell die Gäste sind unfehlbar.
Schon beim Anschuss der Gäste, wusste der Moar wohl, dass ein Maß auf den 2er Ring genau vor der Daube wohl nicht die beste Lösung war. wenn auch der erste Wappl der Heimischen noch nicht perfekt ist, hält man trotzdem den Nachschuss, der zweite Defensivversuch von Flo Penz hingegen kommt optimal. Auch wenn die Lösung von Edla sehr gut ist, lässt man den Obersteirern zumindest einen Zweitzieher stehen, dass reicht Großfeistritz um mit Nachschuss die benötigten 2 Punkte zu schreiben und auszugleichen.
Zwischenstand

Unentschieden in Durchgang 1.
Zwischenstand nach Durchgang 1: 1 : 1

Durchgang 2

-
1
-
1
1
-
-
2
1
-
1
-
3
4
Punkte
-
2
Durchgangsbeschreibung
Erstmals bauen nun die Gäste dezentral links auf. Diese Schüsse sind bekanntermaßen die Spezialdisziplin des Feistritzer Mannschaftsführers, er trifft ihn fein innen und bleibt auf der Grundlinie hängen. Auch Edla spielt allerdings gewohnt stark, und nimmt den weiten Stock mit einem Maß perfekt aus dem Spiel. Um den Nachschuss zu halten, spielt der Feistritzer Moar ein Maß knapp hinter die Daube, dieser wird vom Gegner aufgeschlagen und somit hat Florian Penz die Chance auf die 2, welche er leider nicht nutzen kann. Somit Break bei den Gästen.
Auf den linken Anschuss der Feistritzer reagiert die Sportunion ungewohnt defensiv, ein etwas zu weit gelassener Ansteher der Gäste ermöglicht den Heimischen eine 2fache Bestlage. Doch auch aus solch kniffligen Situationen befreien sich die Oststeirer heute, nach einem misslungenem Daubenschupfer der heimischen muss man in diesem Fall schon danke sagen "nur" eine 1 zu kassieren.
Kehre 3 beginnen die Gäste wieder links am Strich und wieder übernimmt der Chef persönlich diesen Schuss. Zur sichtlichen Überraschung von Edla trifft nicht nur dieser, sondern auch der kurzfristig auf Position 2 degradierte Schwarzbauer den weit links stehenden Stock. Das Spiel verlagert sich nach hinten und in die Mitte, was den heimischen Moar zu einem Wappl hinter die Daube einlädt. All das nützt gegen diesen starken Gegner aktuell leider noch gar nichts. Nach einem perfekten Treffer braucht Flo Penz ein sehr genaues Maß um überhaupt anzuschreiben. Das gelingt diesmal Gott sei Dank und man ist wieder drann.
In Kehre 4 versucht man es mal wieder mit einem zentralem Spiel, beim Stockschießen ist man den Gästen nur leider sichtlich unterlegen und macht wieder zuerst den Fehler. Naturgemäß schreibt Edla eine 2 und die Heimischen stehen mit dem Rücken zur Wand.
Einfach weil man jetzt muss legen die Feistritzer diese Kehre defensiv an und produzieren so mit einem Rechtswappl einen unfassbaren Ansteller. Dieser lässt Edla nur mehr die Option abzumauern, was, wie fast alles, perfekt gelingt. Trotz Bestlage und Nachschuss wahr hier kaum mehr als eine 1 möglich.
Der kurze Anschuss von Max Schwarzbauer hat den ersten Fehler von Marcel Knaller nach 41 Volltreffern zur Folge. Mit einem minimal zu kurz geratenem Ringmaß geben die Heimischen den frisch gewonnenen Nachschuss zwar gleich wieder her, kriegen ihn aber durch einen Traumwappl von Harald Bergmann sofort wieder, die Gäste müssen nun einen kniffligen Stock löschen und machen dies, erwartungsgemäß ausgezeichnet.
Fazit zur Pause: Knapp daneben ist auch vorbei. Aber auf jeden Fall merkt man, dass da noch was geht.
Zwischenstand

SU ESV Seiwald Edla gewinnt Durchgang 2.
Zwischenstand nach Durchgang 2: 1 : 3

Durchgang 3

2
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2
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4
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2
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2
-
2
8
6
Punkte
2
-
Durchgangsbeschreibung
Der Rückstand zur Pause ist für die Feistritzer dieses Jahr ebenso ein gewohntes Bild wie die obligatorische Auswechslung nach 2 Spielen. Diesmal trifft es den Youngster im Team, Flo Penz, der durch Obmann Jürgen Bergmann ersetzt wird.

Diesmal gibt es überraschend den frühen Fehler des zweiten Stockschützen bei Edla und damit den Nachschuss für die Eigenen. Ein perfekter Sitzer der Gäste wird von Jürgen Türk mit einem ebenso makellosen Defensivversuch beantwortet. So zwingt man den Gegnermoar in einen weiteren Fehler und schreibt mit einem vergleichsweise einfachen Maß eine Break 2 an.
Auch in der 2. Kehre kommt der Anschuss von Edla bestimmt anders als gewollt, der Stock steht am hinteren 2er Ring, die einzig logische Antwort darauf ist ein Maß der Feistritzer. Danach spitzt sich die Lage zu und die Stöcke im Feld werden immer mehr. Dann ein unerwarteter Fehler beim so starken 1. Schützen der Gäste und plötzlich sichert sich Max Schwarzbauer mit einem Ringmaß die 2. 4:0 Führung!
Das Defensivspiel der Gäste scheint schwer eingerostet zu sein. Nachdem der Anschuss der Heimischen etwas länger gerät lassen die Gäste 2 mal ein Ringmaß aus, auch das letzte Maß der Gäste scheint nur lieblos auf die Daube geworfen. Einen Stockschuss und ein Ringmaß später steht es plötzlich 8:0 nach 3 Kehren und damit ist der Ausgleich in Spielpunkten schon fast fixiert.
Die 4. Kehre bringt zwar 2 Fehler bei den Eigenen, diese schmerzen in dem Fall aufgrund des Vorsprungs aber nicht so sehr. Es gilt jetzt 6 Punkte auf 2 Kehren zu verwalten.
Edla wehrt sich auch in der vorletzten Kehre noch mit Händen und Füßen und schafft es Großfeistritz mit einem Engen Spiel in Bedrängnis zu bringen. Ein Stock wird noch mit Rot entfernt, was den Eigenen 4 Punkte Vorsprung sichert.
In der letzten Kehre wird der erste Stock von Edla humorlos von Max Schwarzbauer gelöscht.
Alles wieder auf 0. 3:3 in Spielpunkten
Zwischenstand

ESV Großfeistritz gewinnt Durchgang 3.
Zwischenstand nach Durchgang 3: 3 : 3

Durchgang 4

1
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1
1
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1
1
-
-
1
3
3
Punkte
1
1
Durchgangsbeschreibung
Die erste Kehre in Spiel 4 gestaltet sich unspektakulär gut. 8 Schüsse 8 Treffer und somit die erwartete 1 bei den Eigenen.
Das selbe Bild bietet sich auch im 2. Spielabschnitt. Alle 8 bleiben Fehlerfrei und das Spiel gleicht sich wieder aus. Es entwickelt sich langsam ein echtes Spitzenspiel mit zwei bockstarken Offensiven.
Es gibt nichts neues zu berichten. auch Kehre 3 verläuft maximal offensiv und fehlerfrei. Stocksport vom Feinsten am Fuße des Gaberls.
Der einzige Unterschied in Kehre 4 ist die Weite des Spiels, und dass die Heimischen dadurch stets einen 2. Stock im Feld hatten. Im Ausgang jedoch ändert sich nichts und das Spiel ist nach 4 Kehren noch immer beidseitig makellos.
Der erste ungewollte Schuss kommt vom Edla Moar, der Kehre 5 kurz und lins eröffnet. Dadurch eröffnet sich für den feistritzer Deffensivspezialisten Hatsch Bergmann die Gelegenheit für einen Rechtswappl, der zwar noch immer keinen Fehler, aber immerhin einen defensiven Versuch der Oststeirer provoziert, welcher ein Bild mit 2 Feistritzer Spielobjekten in den Ringen hinterlässt. Diesen Vorteil verliert man aufgrund eines Ausfahrers wieder, und am Ende steht, wie hätte es anders sein können, eine normale Nachschusseins.
Der erste Fehler kommt in der letzten Kehre, und auch da konnte niemand wirklich was dafür. Jürgen Türk versucht mit rot zu löschen, trifft aber zu voll und lässt den Gegner hängen. Nun braucht aber der Gegnermoar einen perfekten Stockschuss am Strich, welcher nicht gelingt. Damit steht es absolut zurecht und verdient 3:3 bzw. 4:4.
Zwischenstand

Unentschieden in Durchgang 4.
Zwischenstand nach Durchgang 4: 4 : 4

Durchgang 5

1
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1
-
-
1
-
1
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1
1
-
3
3
Punkte
1
1
Durchgangsbeschreibung
Das Entscheidungsspiel startet mit einem links orientiertem Anschuss von Hatsch und einem daraus resultierenden Fehler der Gäste. Die Offensive der Eigenen scheint, ob der Wiederbelebung der alten Aufstellung Bergmann, Schwarzbauer, Türk, Bergmann wie neu belebt und man wirkt aktuell, als wäre man die sicherere Mannschaft.
Passend zum Lob der Offensive ist es, dass der erste Fehler der Feistritzer ausgerechnet bei einem Ringmaß passiert. Eine von den Heimischen kreierte komplexe Stellung mit 2 Stöcken in den Ringen zwingt dem letzten Edlarer einen sehr schweren Schuss auf. Dieser kommt minimal zu schnell und überlässt dem ESV Großfeistritz die Nachschuss 1.
Die Stellung am Ende der 3. Kehre erinnert an die in Kehre 2. 2 Bestlagen für Großfeistritz und Nachschuss für die Gäste, diesmal aber mit dem geeigneterem Schlussspieler, der den Gästen die Nachschuss 1 mit einem gefühlvollem Versuch sichert.
Kehre 4 und es passiert der erste Offensivfelher der Eigenen seit der Pause. Damit öffnet man den Oststeirern wieder die Tür zum Ausgleich. Der letzte Schütze der Gäste benötigt ein Ringmaß zum Ausgleich und liefert selbiges.
Crunchtime im Murtal, Kehre 5 wird von den Feistritzern rechts eröffnet, Marcel Knaller trifft innen und steht optimal 2 Meter hinter dem Zielobjekt, diese Schüsse sind eine Vorlage für Maestro Jürgen Türk, der mit seinem Maßversuch den Gegnerstock völlig aus dem Spiel nimmt, ein etwas liebloses Maß der Gäste ermöglicht Max Schwarzbauer die doppelte Bestlage. Sein Stock wird abermals von Edla aufgeschlagen und ermöglicht Sput die 3 fache Bestlage herzustellen. Wenig beeindruckt zeigt sich Bernhard Rübenbauer, der die komplexe Situation gefühlvoll löst und Edla in diesem Spiel erstmals in Führung bringt.
Der zentrale Anschuss der Gäste begeistert den Heimischen ersten Stockschützen kaum, der der Gäste jedoch kommt zu langsam und erreicht gerade noch so di Bestlage, während der feistritzer Stock im Spie bleibt. Ein ungenauer Treffer in Kombination mit Daubenpech beschert den Gästen den Vorteil des letzten Schusses, der Sitzer des feistritzer Moars ist fast zu gut, dass den Gästen ein Maß genügt. Der letzte Schuss ist nicht einfach, Thomas Rübenbauer braucht einen Volltreffer und bringt diesen nicht. Er schafft es immerhin den 2. und 3.-Zieher der Heimischen abzuwehren, was dem Spiel den Ausgang gibt das es verdient. Nämlich keine Verlierer.
Zwischenstand

Unentschieden in Durchgang 5.
Zwischenstand nach Durchgang 5: 5 : 5

Stimmen zum Spiel
Markus Schwarzbauer: Es war das beste Spiel dieser Saison. Beide Mannschaften machten kaum Fehler und das Unentschieden ist, ob nach Punkten oder Fehler gerechnet, absolut gerecht.
Florian Dokter: Heute hatte jeder die Chance das Spiel zu gewinnen. Ich habe schon viele schlechtere Staatsligaspiele gesehen als heute. Das Unentschieden ist für beide Teams absolut gerecht und das Spiel war großartig anzusehen.
Gesamt Ergebnis
Punkte
1
1
Spielpunkte
5
5
Stockpunkte
21
20
Ergebnis

Unentschieden zwischen ESV Großfeistritz und SU ESV Seiwald Edla

Schiedsrichter
Ronald Palzer

Wettbewerbsleiter
Elisabeth Kotnig

Wir danken Herzlich

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