Zwei vierte Plätze durch Neubauer und Perhab
Inzell (GER) – Die Eisstock-Europameisterschaft im Weitenwettbewerb fand heute mit den Einzelfinalen der Damen und Herren ihren Abschluss. Österreich verpasste in beiden Bewerben das Podest und musste sich mit zwei vierten Plätzen begnügen. Bei den Herren fehlten Peter Neubauer lediglich 8 cm auf Bronze, bei den Damen belegte Evelyn Perhab Platz vier. Die Titel gingen an den Deutschen Markus Schätzl und die amtierende Weltmeisterin Sophia Albenberger aus Italien.
Herren: Dreifach-Erfolg für Deutschland
Bereits in der Vorrunde und im Teambewerb hatte das deutsche Team seine starke Form unter Beweis gestellt und mit Teamgold überzeugt. Auch im Finale legten die Deutschen stark los: Michael Späth führte nach dem ersten Versuch, ehe Markus Schätzl im dritten Durchgang 141,03 m erzielte. Peter Neubauer versuchte alles und steigerte sich im letzten Versuch auf 131,01 m – doch Altmeister Peter Rottmoser übertraf ihn ebenfalls im letzten Versuch um 8 cm und sicherte sich Bronze.
Am Ende feierte Deutschland einen Dreifach-Erfolg:
- 1. Markus Schätzl (GER) – 141,03 m
- 2. Michael Späth (GER) – 133,41 m
- 3. Peter Rottmoser (GER) – 131,09 m
- 4. Peter Neubauer (AUT) – 131,01 m
Weitere Österreicher: Markus Bischof Platz 5, Manuel Reischl Platz 8, Bernhard Haberler Platz 10.
Fotos: Herbert Pendl
Damen: Evelyn Perhab auf Platz 4
Bei den Damen konnten die Österreicherinnen von Beginn an nicht in den Medaillenkampf eingreifen. Kerstin Fischerauer verletzte sich beim Einspielen und musste den Wettkampf unter Schmerzen bestreiten, was Platz 11 bedeutete. Evelyn Perhab erzielte im vierten Versuch 133,58 m und erreichte damit Platz 4.
Das Rennen um Gold war extrem knapp: Sophia Albenberger setzte sich mit 138,66 m nur 6 cm vor Sabrina Englbrecht durch. Bronze ging an Kathleen Neumayer, nur 45 cm hinter Englbrecht.
- 1. Sophia Albenberger (ITA) – 138,66 m
- 2. Sabrina Englbrecht (GER) – 138,60 m
- 3. Kathleen Neumayer (GER) – 138,15 m
- 4. Evelyn Perhab (AUT) – 133,58 m
Weitere Österreicherinnen: Petra Winkler Platz 7, Nina Gugerell Platz 9, Kerstin Fischerauer Platz 11.
Ergebnisse: Weit-Finale Damen1
Fazit
Österreich bleibt in den Einzelbewerben ohne Medaille, die einzige Ausbeute waren zwei Silbermedaillen in den Teambewerben und zweimal Bronze im Team Mixed. Deutschland dominierte mit vier Goldmedaillen. Besser lief es hingegen in den Nachwuchsbewerben, wo Österreich die Nationenwertung gewinnen konnte und mit Andreas Knaus (U23) und Maximilian Moser (U19) zwei Europameister stellt.



















