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Gold für die U19, Silber für die U23 und Bronze für die U16 im Mannschaftsspiel
Gold für die U19, Silber für die U23 und Bronze für die U16 im Mannschaftsspiel
Gold für die U19, Silber für die U23 und Bronze für die U16 im Mannschaftsspiel
Gold für die U19, Silber für die U23 und Bronze für die U16 im Mannschaftsspiel
Gold für die U19, Silber für die U23 und Bronze für die U16 im Mannschaftsspiel
Gold für die U19, Silber für die U23 und Bronze für die U16 im Mannschaftsspiel

Gold für die U19, Silber für die U23 und Bronze für die U16 im Mannschaftsspiel

Zum krönenden Abschluss der Eisstock-Nachwuchs-Europameisterschaft in Inzell (GER) wurden – wie schon traditionell – die Finalspiele im Mannschaftsbewerb im Page-Playoff-Modus ausgetragen. Österreichs Nachwuchs zeigte dabei noch einmal starke Leistungen und durfte sich über Gold, Silber und Bronze freuen. Insgesamt erreichte das österreichische Nachwuchsteam 21 Medaillen davon 8 in Gold, 9 in Silber und 4 in Bronze. BÖE-Sportdirektor Rüdiger Wagner zeigt sich mit dem Team sehr zufrieden.

07.03.2026

Europameister! U19 holt Gold im Mannschaftsspiel

Nach der Vorrunde, die das österreichische Team „nur“ auf Rang drei hinter Deutschland und Italien abschloss, waren die Erwartungen zunächst etwas gedämpft. Im Page-Playoff drehten die Schützlinge von Michael Schön und Roland Mock jedoch richtig auf.

Frankreich wurde klar mit 16:0 besiegt, anschließend setzte sich Österreich in der zweiten Qualifikationsrunde mit 7:0 gegen Italien durch. Mit viel Selbstvertrauen ging es ins Finale gegen Deutschland – und dieses entwickelte sich zu einem echten Krimi.

Beim Stand von 4:4 musste erneut das Ringmaßen entscheiden. Hier hatten die Österreicher das glücklichere Ende für sich: Mit 24:20 gewann das Team das Ringmaßen und sicherte sich damit den Europameistertitel.

Das goldene Team: Felix Kiemeswenger, David Lettner, Lukas Penz, Fabian Gruber und Jakob Schano

Die Bilder vom Finale:

Ergebnis: U19 MS EM

U23 – Silber im Mannschaftsspiel

Nach der Vorrunde galt das österreichische Team als großer Favorit. Ohne Punktverlust (10 Spiele – 10 Siege) qualifizierte sich die Mannschaft betreut von Michael Brantner und Jürgen Türk vor Deutschland, Italien und Slowenien für das Page-Playoff. Auch dort setzte sich der Erfolgslauf zunächst fort: Mit einem 7:3-Sieg gegen Deutschland im ersten Page-Playoff-Spiel zog Österreich direkt ins Finale ein.

Dort kam es erneut zum großen Duell Österreich gegen Deutschland – ein Finale auf Augenhöhe. Österreich führte lange, Deutschland kämpfte sich noch einmal heran. Österreich vergab mit dem letzten Schuss, das Spiel vorzeitig zu beenden –  5:5 – das Ringmaßen musste über Gold oder Silber entscheiden. Am Ende hatten die Deutschen mit 22:16 das bessere Ende für sich.

Die Enttäuschung war zunächst groß, hatte man doch bei der WM im Vorjahr noch den Titel geholt und bis ins Finale kein einziges Spiel verloren. Besonders Michael Regenfelder jun. hätte sich bei seinem letzten Auftritt in der U23 gerne auch mit  Mannschafts-Gold verabschiedet. Dennoch Gratulation an Michael Regenfelder jun., Florian Penz, Andreas Scharrer, Jakob Wolfinger und Hannes Hanser  zu einer starken Turnierleistung und der Silbermedaille.

Ergebnis: U23 MS EM 2026

Bronze für die U16

Auch die U16 unter der Betreuung von Johann Schopf jun. und Markus Walter durfte über eine Medaille jubeln: Alexander Schopf, Jakob Wieser, Felix Zöchling, Benedikt Holzer, Jonas Strasser und Jana Maria Tratar holten Bronze im Mannschaftsspiel.

Nach Platz zwei in der Vorrunde verlor Österreich zunächst das erste Page-Playoff-Spiel gegen Deutschland mit 4:8. Der Finaleinzug war mit der zweiten Chance dennoch zum Greifen nah, doch in der Qualifikation 2 unterlag das Team Italien denkbar knapp mit 5:6. Im Finale setzte sich Deutschland schließlich mit 7:4 gegen Italien durch und holte den Titel.

Ergebnis: U16 EM Mannschaft

Bilanz

Damit endet die Nachwuchs-Europameisterschaft in Inzell. Österreichs Nachwuchs gewann in den Weiten-, Ziel- und Mannschaftsbewerben insgesamt 21 Medaillen – davon 8 Gold, 9 Silber und 4 Bronze. In der Nationenwertung musste man sich knapp Deutschland geschlagen geben – die Revanche folgt. Ein schöner Erfolg für das Team unter der sportlichen Leitung von BÖE Sportdirektor Rüdiger Wagner und Nachwuchsleiter Roland Mock. 

Resümee von BÖE-Sportdirektor Rüdiger Wagner

Allgemeines

„Die Europameisterschaft in Inzell war vom Veranstalter sehr gut organisiert. Bereits die Eröffnungsfeier mit Pöllerschützen und musikalischer Umrahmung bot einen würdigen Rahmen für die Titelkämpfe. Auch der Namensgeber der „Max Aicher Arena“ war persönlich vor Ort.

Schade war lediglich, dass relativ wenige Nationen vertreten waren. Sowohl der Veranstalter als auch unser Sport hätten sich hier eine noch breitere internationale Beteiligung verdient.

Besonders interessant präsentierte sich der Weitenbewerb auf der Eisschnelllaufbahn. Durch die über die gesamte Länge vorhandene Tribüne hatten die Zuschauer eine hervorragende Sicht auf das Geschehen. Dieses Format erwies sich als sehr attraktiv und könnte auch für zukünftige Veranstaltungen ein interessantes Modell sein.

Die IFI war bemüht, die Europameisterschaft reibungslos durchzuführen. Für die Zukunft könnte dennoch überlegt werden, dem Bewerb noch mehr Eventcharakter zu verleihen, um auch ein breiteres Publikum außerhalb des Stocksports anzusprechen. Auch der Zeitplan – insbesondere beim Weitenbewerb – könnte hinsichtlich Zuschauerfreundlichkeit noch weiter optimiert werden.“

Weitenwettbewerb

„Unsere Athletinnen und Athleten zeigten in allen Altersklassen starke Leistungen. Besonders hervorzuheben sind natürlich die Europameistertitel im Einzel in der U23 durch Andi Knaus sowie in der U19 durch Maxi Moser. Im Elitebereich besteht noch Entwicklungspotenzial. Positiv hervorzuheben ist jedoch das Damenteam, das in der Teamwertung lange Zeit auf Goldkurs lag und bis zum letzten Versuch um den Titel kämpfte.“

U16

„In der U16 gab es hervorragende Leistungen im Zielbewerb. Alexander Schopf krönte sich zum Europameister, Jakob Wieser gewann zusätzlich die Bronzemedaille. Im Mannschaftsbewerb erreichte das Team den dritten Platz. Auch wenn man sich hier vielleicht etwas mehr erhofft hatte, bleibt diese Leistung dennoch sehr respektabel.“

U19

„Im Zielbewerb sicherte sich Felix Kiemeswenger den Europameistertitel. Besonders beeindruckend war auch der Europameistertitel im Mannschaftsbewerb, der erst im Zielringemaßen entschieden wurde und die mannschaftliche Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellte.“

U23 mänlich

„Im Einzel mit dem Dreifach-Erfolg ein unglaubliches Ergebnis für Österreich. Die Mannschaft präsentierte sich im Turnierverlauf sehr stark und zog ohne Niederlage in der Vorrunde sowie im Halbfinale ins Finale ein. Dort führten zwei kleine Fehler dazu, dass der Europameistertitel letztlich knapp verpasst wurde.“

U23 weiblich

„Die jungen Sportlerinnen konnten diesmal leider nicht ganz an die sehr starken Leistungen aus der Qualifikation und dem Abschlusslehrgang anknüpfen. Am Ende stand dennoch ein dritter Platz im Teambewerb. Positiv ist, dass künftig auch in dieser Altersklasse weitere Teamformate – zumindest im Mixed – geplant sind, was zusätzliche Chancen für die Athletinnen bietet.“

Ziel-Team-Bewerb

„Im Ziel-Team-Bewerb blieben unsere Mannschaften insgesamt etwas unter ihren Möglichkeiten. Dennoch konnten Silber- und Bronzemedaillen gewonnen werden.“

Fazit – Hervorragende Ausbildung und starker Teamzusammenhalt

„Österreich verfügt über einen hervorragend ausgebildeten Nachwuchs in allen Altersklassen und Bewerben. Die gezeigten Leistungen bestätigen die sehr gute Nachwuchsarbeit im österreichischen Stocksport. Besonders hervorzuheben ist auch die ausgezeichnete Stimmung innerhalb der gesamten Delegation. Der Zusammenhalt im Team war während der gesamten Europameisterschaft deutlich spürbar – sowohl zwischen den einzelnen Altersklassen als auch zwischen den Athletinnen und Athleten aus den Bereichen Weiten-, Mannschafts- und Zielsport.

Diese Geschlossenheit ist eine wichtige Grundlage für sportlichen Erfolg und zeigt, dass im österreichischen Stocksport nicht nur leistungsorientiert gearbeitet wird, sondern auch der Teamgedanke einen hohen Stellenwert hat.“

Mit diesen Athletinnen und Athleten dürfen wir auch in Zukunft optimistisch auf kommende internationale Wettbewerbe blicken.“

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