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Damen-Staatsmeisterschaft in Salzburg im Zeichen des Rückzugs von Vornholz
Damen-Staatsmeisterschaft in Salzburg im Zeichen des Rückzugs von Vornholz
Damen-Staatsmeisterschaft in Salzburg im Zeichen des Rückzugs von Vornholz

Damen-Staatsmeisterschaft in Salzburg im Zeichen des Rückzugs von Vornholz

Von 31. Jänner bis 1. Februar 2026 kämpfen 16 Mannschaften aus fünf Bundesländern in der Eishalle Salzburg um den österreichischen Staatsmeistertitel im Mannschaftsspiel der Damen. Als Titelverteidiger geht der ESV Neustift-Innermanzing (NÖ) ins Rennen. Die zweifachen Staatsmeisterinnen (2024, 2025) gelten erneut als das Team, das es zu schlagen gilt. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem ESV Union Vornholz (ST): Das erfolgreichste Damenteam der vergangenen Jahre bestreitet in Salzburg seinen vorerst letzten gemeinsamen Auftritt bei nationalen Titelkämpfen, nachdem der Rückzug aus der Sommer-Staatsliga 2026 bekanntgegeben wurde.

28.01.2026

ESV Neustift-Innermanzing Favorit 

Titelverteidiger ist der ESV Neustift-Innermanzing (NÖ), zweifacher Staatsmeister der Jahre 2024 und 2025, der auch diesmal als Team gilt, das es zu schlagen gilt. Im Vorjahr setzten sich die Niederösterreicherinnen im Finale mit 8:3 gegen den ESV Union Vornholz durch. Mit der Silbermedaille beim Europacup unterstrich Innermanzing zuletzt seine Form. Der Einzel-Staatsmeistertitel von Verena Gotzler im Zielwettbewerb und die U23 Team-Einberufung von Victoria Rumpler sorgen für zusätzliche Motivation.

Rückzug von Vornholz

Bereits im Vorfeld sorgt jedoch eine Nachricht für besondere Aufmerksamkeit: Der ESV Union Vornholz (ST), das erfolgreichste Damenteam der vergangenen Jahre, hat seinen Rückzug aus der Stocksport-Staatsliga Sommer 2026 bekanntgegeben. Damit bestreiten die Steirerinnen in Salzburg ihren vorerst letzten gemeinsamen Auftritt bei nationalen Titelkämpfen. 

Mannschaftsführerin Julia Feichtgraber erklärt die Entscheidung: 

„Wir haben unsere Teilnahme an der Sommer-Staatsliga abgesagt. Der Modus mit vielen Terminen hintereinander lässt sich für uns in diesem Jahr nicht mit unseren privaten und beruflichen Zielen vereinbaren. Nach der Winter-Staatsmeisterschaft ist daher erstmals Schluss – wenn wir einen Startplatz erhalten, geht es im Herbst mit der Champions League weiter.“

Trotz des angekündigten Abschieds und des verletzungsbedingten Ausfalls von Angelina Gfäller geht Vornholz hochmotiviert in das Turnier. 

Simone Steiner:

„Wir werden noch einmal alles geben – wollen den 5. Staatsmeistertitel. Für mich wäre es der 40. österreichische Meistertitel. Nach dem Sommer sehen wir weiter. Ich habe dem Eisstocksport in den letzten Jahren sehr viel untergeordnet – jetzt steht einmal das Leben am Programm.“

Ebenfalls mit Medaillenambitionen reisen an:

  • ESV Großfeistritz (ST) – STM Bronze 2025  – 6. Platz EC
  • SSV ASKÖ Weiz Nord (ST) – 4. Platz 2025 – 7. Platz EC
  • SU Stocksport St. Peter OÖ – nach Platz 5 im Vorjahr mit dem Ziel Top 4 und Qualifikation für den Europacup
  • ESV Wikotech Pichlingerhof Söding (ST)
  • SG Pottschach Eisbären Neunkirchen (NÖ) – amtierender Champions-League-Sieger
  • Kärntner Hoffnungen EK Deurotherm Feldkirchen und der GSC Liebenfels

Rücktritt von Sportdirektor Klaus Pfleger

Mit dem angekündigten Rückzug des ESV Union Vornholz verliert die Damen-Staatsliga eines ihrer größten Zugpferde. Das Ligasystem mit 16 Mannschaften, das 2021 an jenes der Männer angepasst wurde, rückt damit verstärkt in den Fokus. Seit Einführung der Damen-Staatsliga standen mit Vornholz, St. Peter und Innermanzing stets dieselben drei Vereine im Final Four bzw. im Finale.

Klaus Pfleger hat seine Funktion als Sportdirektor mit sofortiger Wirkung zurückgelegt. Die Entscheidung erfolgte aufgrund anhaltender zeitlicher Belastung sowie beruflicher Herausforderungen. Während seiner fünfjährigen Tätigkeit wurde unter seiner Verantwortung ein Bundestrainer installiert, die Aus- und Weiterbildung des Trainer- und Betreuerwesens maßgeblich weiterentwickelt sowie die Nachwuchsarbeit im Nationalteam durch eine Neubesetzung von Trainern und Betreuern auf ein professionelles Niveau gehoben.

Der BÖE bedankt sich bei Klaus Pfleger für sein großes Engagement in den vergangenen fünf Jahren sowie für seine Loyalität als Mitglied des Präsidiums.
Im Verband stehen nun die Bestellung einer neuen sportlichen Leitung sowie eine Evaluierung der Rahmenbedingungen und der langfristigen Ausrichtung der Damen-Staatsliga an.

Der BÖE wird in den nächsten Tagen eine Ausschreibung für die Nachbesetzung des Sportdirektors veröffentlichen.

 

Zeitplan

Samstag, 31.01.2026 Vorrunde in zwei Gruppen ab 7:30 Uhr

Sonntag, 01.02.2026: Aufstiegs- und Abstiegs-Playoffs ab 7:30 Uhr

Beginn Halbfinale: ca. 11:00 Uhr

Fotoservice

BÖE-Fotograf Fabian Bleier ist am Sonntag bei den Finalspielen vor Ort.

Gruppen Vorrunde

Gruppe ROT:

  • ESV Neustift Innermanzing / NÖ
  • SSV ASKÖ Weiz Nord / ST
  • SU Stocksport St. Peter OÖ 
  • SV Breitenbach Stocksport I / T
  • EK Deurotherm Feldkirchen / K
  • ESV Weierfing 1 / OÖ
  • ESV Austria Graz / ST – Aufsteiger Sieger Bundesliga Ost 2025
  • ASVÖ SV Lichtenberg 1 / OÖ – – Aufsteiger 2. Platz BL West 2025

Gruppe BLAU

  • ESV Union Vornholz / ST
  • ESV Großfeistritz / ST
  • ESV Wikotech Pichlingerhof Söding / ST
  • GSC Liebenfels / K
  • SG Pottschach Eisbären Neunkirchen / NÖ
  • ESV Union Hausmannstätten / ST
  • SK Bad Wimsbach-Sektion Stockschützen ZV 1 / OÖ  Aufsteiger Sieger Bundesliga West 2025
  • ESV Union Autal / ST – Aufsteiger 2. Platz BL Ost 2025

Bundesliga Ost in Hart bei Graz – Bundesliga West in Marchtrenk

Parallel werden am Samstag im Eisstadion Hart bei Graz (Bundesliga Ost) sowie in Marchtrenk (OÖ) (Bundesliga West) die beiden Aufsteiger für die Damen-Staatsmeisterschaft 2027 ermittelt.

Fotos: Herbert Pendl/Staatsmeisterschaft 2025 Kapfenberg

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