Staatsliga Herren: Knappe Entscheidungen und klare Ausrufezeichen zum Auftakt
Die 1. Vorrunde der Stocksport Staatsliga bot packende Duelle, unglaublich knappe Entscheidungen und Ausrufezeichen der Aufsteiger und des Titelverteidigers. Zahlreiche Fans sorgten in den Hallen für großartige Stimmung. Am Ende standen fünf Heimsiege und drei Auswärtserfolge zu Buche.
Gruppe A
Jimmy Wien und Liebenfels jeweils mit 6:4-Erfolgen
Spannung pur in beiden Begegnungen – sowohl Jimmy Wien als auch Liebenfels setzten sich in hart umkämpften Spielen jeweils mit 6:4 durch.
Die Spiel zwischen ESV Jimmy Wien und Vizemeister SSV ASKÖ Weiz-Nord entwickelte sich von Beginn ausgeglichen. Nach engen Kehren endete der erste Durchgang mit einer gerechten Punkteteilung. Der zweite Durchgang ging nach Fehlern auf beiden Seiten an Jimmy Wien. Im dritten Durchgang zeigten die Weizer ihre Stärke und glichen mit einer starken Leistung zum 3:3 aus. Auch der vierte Durchgang blieb umkämpft und endete erneut unentschieden. Somit musste der fünfte Durchgang die Entscheidung bringen – und der hatte es in sich: Nach einem kleinen Break in der ersten Kehre stand es vor der letzten Kehre 3:3. Jimmy Wien behielt die Nerven und sicherte sich schließlich den 6:4-Erfolg.
Auch in Liebenfels war es bis zum Schluss ein harter Kampf. Vor gut gefüllter Halle stand es zur Pause 2:2. Die routinierten Leitersdorfer entschieden den dritten Durchgang mit 7:3 für sich. Im vierten Durchgang blieb es eng, diesmal mit dem besseren Ende für den GSC Liebenfels, die sich knapp mit 5:4 durchsetzten. Damit musste auch hier der fünfte Durchgang entscheiden. Liebenfels legte dabei einen fulminanten Endspurt hin, gewann den Durchgang klar mit 11:1 und sicherte sich den 6:4-Heimsieg.
In der nächsten Runde empfängt Leitersdorf Jimmy Wien, während Weiz-Nord zuhause auf Liebenfels trifft.
Gruppe B
Rottendorf siegt auswärts in Großfeistritz – Edla bezwingt Wolfgrub
Großfeistritz: Vor bester Zuschauerkulisse entwickelte sich ein intensives Duell zwischen dem ESV Großfeistritz und dem EV Rottendorf/Seiwald. In den ersten beiden Durchgängen schlichen sich auf beiden Seiten Fehler ein, wobei die Gäste daraus mehr Kapital schlagen konnten und sich eine 4:0-Pausenführung erspielten. Zur Pause reagierten die Hausherren und brachten Jürgen Türk für Jürgen Bergmann ins Spiel. Doch auch im dritten Durchgang gelang es Großfeistritz nicht, ausreichend Druck auf die routinierten Kärntner auszuüben. Rottendorf blieb stabil und entschied die Partie vorzeitig nach Durchgang 3 für sich. Die Steirer gaben sich jedoch nicht auf, kämpften bis zum Schluss weiter und konnten die beiden letzten Durchgänge noch für sich entscheiden, was ihnen zumindest wichtige Punkte einbrachte.
Florian Penz/Großfeistritz: „Vorne konnten wir leider zu wenig Druck aufbauen und Rottendorf dadurch nie wirklich in Bedrängnis bringen. Mit dem Wappelspiel ist uns das dann etwas besser gelungen, wodurch wir uns zumindest noch vier Punkte sichern konnten.“
Günther Stranig/Rottendorf: „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, und wir hatten auch das notwendige Quäntchen Glück auf unserer Seite. Insgesamt geht der 6:4-Erfolg für uns aber in Ordnung.“
Im zweiten Gruppenspiel bezwingt Aufsteiger SU ESV Seiwald Edla Wolfgrub zu Hause mit 8:2. Den ersten Durchgang konnten die Gäste Aus Salzburg noch 7:6 für sich entscheiden. Durchgang 2 eine klare Angelegenheit für die Steirer. Nach vier Durchgängen war das Spiel Edla entschieden.
In einer Woche erwartet Edla das erste schwere Auswärtsspiel in Rottendorf. Wolfgrub empfängt Großfeistritz.
Gruppe C
Wang feiert klaren Auswärtssieg – Tal Leoben ebenfalls souverän
250 Zuschauer ließen sich das Spiel in Straßwalchen nicht entgehen. Die Anspannung in der Halle war von Beginn an groß. ESV Union Ladler Wang startete fulminant und entschied den ersten Durchgang klar mit 10:0 für sich. Straßwalchen fing sich im zweiten Durchgang und kämpfte sich in den Kehren 5 und 6 zum 2:2 Pausenstand zurück ins Spiel. Der dritte Durchgang verlief ausgeglichen, Wang setzte sich knapp mit 5:4 durch. Im vierten Durchgang folgte dann eine Galavorstellung der Wanger: treffsicher wie man sie kennt – jeder Schuss saß. Straßwalchen unterliefen einige Fehler. Wang mit der Vorentscheidung zum 6:2. Im letzten Durchgang gewinnt Wang auch die letzte Kehre und damit am Ende ein verdienter 8:2-Auswärtssieg für die Niederösterreicher.
Werner Baumgartner/Straßwalchen: “Wang war einfach stark. Zwischendrin konnten wir unsere Leistung verbessern, jedoch fehlte das eine oder andere Mal das Glück. Gratulation an die Wanger.”
Patrick Solböck/Wang: “Es war ein spannendes Spiel. Wir haben stark begonnen, danach war es ausgeglichen. Nach der Pause konnten wir stark zulegen und haben verdient den Auswärtssieg heimgefahren.”
Im zweiten Gruppenspiel ließ der EV Ladler Tal Leoben ESV Allmer Krottendorf keine Chance und feierte einen klaren 8:2-Heimsieg. Die Partie war bereits nach dem dritten Durchgang für die Taler entschieden.
Manfred Pötscher/Leoben: „Wir haben die Fehler des Gegners heute konsequent genutzt und das Spiel früh entschieden. Gratulation an Brantner Michael zu einer Top-Leistung sowie an Miglar Michael, der bei seinem ersten Staatsliga-Spiel ebenfalls stark aufgetreten ist.“
Martin Schwarzl/Krottendorf: “Der erste Durchgang war noch ausgeglichen, danach haben wir etwas den Faden verloren und dann mit der Leistung der Heimmannschaft nicht mehr mithalten können. Wir gratulieren dem EV Ladler Tal Leoben zum Auftaktsieg!”
In der nächsten Runde empfängt Wang Tal Leoben, während der EV Straßwalchen auswärts in Krottendorf antritt.
Gruppe D St. Willibald besiegt Vizemeister Wenigzell – Voitsberg mit Auswärtssieg in Zederhaus
St. Willibald mit seinen Youngsters Alexander Schopf (ein besonderer Dank an seinen Arbeitgeber Spar) und Andreas Scharrer empfang vor 160 Zuschauern den Vizemeister Wenigzell. Durchgang 1 ging mit 6:4 an die Heimmannschaft. Im zweiten Durchgang ein Unentschieden zum 3:1 Puasenstand. In den Durchgängen drei und vier ließ St. Willibald nichts mehr anbrennen und sicherte sich vorzeitig den Sieg. Am Ende stand ein 7:3-Erfolg für die Hausherren.
Im zweiten Gruppenspiel traf Aufsteiger Zederhaus auf Voitsberg. Vor toller Kulisse und mit großer Unterstützung der Fans lieferten die Salzburger den favorisierten Steirern einen beherzten Kampf. Zederhaus erwischte den besseren Start und entschied den ersten Durchgang für sich. In den Durchgängen zwei und drei nutzte Voitsberg jeweils Fehler der Gastgeber auf Kehre 3 konsequent aus und drehte das Spiel zur 4:2-Führung. Der entscheidende Moment folgte im vierten Durchgang: Auf Kehre fünf vergab Zederhaus die Chance auf eine mögliche 6:2-Führung, stattdessen schrieb Voitsberg eine Vier. Auf der letzten Kehre legten die Steirer noch eine Drei nach und sicherten sich damit vorzeitig den Sieg. Zederhaus konnte im fünften Durchgang zwar noch zwei Punkte holen, am Ende stand jedoch ein 6:4-Auswärtssieg für Voitsberg.
In der nächsten Runde haben beide steirischen Mannschaften Heimvorteil. Voitsberg trifft auf St. Willibald, Wenigzell empfängt Zederhaus.
FOTOS
Downloadlink Fotos Großfeistritz – Rottendorf: https://www.flickr.com/photos/stocksportaustria/albums/72177720333255986
Fotograf: BÖE/Herbert Pendl
Downloadlink Fotos Zederhaus – Voitsberg: https://www.flickr.com/photos/stocksportaustria/albums/72177720333248110
Fotocredit: BÖE
Fotos Liebenfels – Leitersdorf Mario Pichler



















